Dieses WEF ist speziell für China. Obwohl sein Verbündeter Russland nicht eingeladen ist, darf Peking mit am Tisch sitzen, wenn auch als Kind schlechter Qualität.
Nachdem der chinesische Vizepremier Han Zheng (68) 2020 eine Rede hielt, sind diesmal die chinesischen Auftritte mager. Klimabotschafter Xie Zhenhua (72) ist der einzige Regierungsvertreter, der involviert ist.
Krisen, die Staatschef Xi Jinping (68) beschäftigen, haben Chinas Ansehen in der Welt beschädigt. Unter Jinping ist China sichtbar autoritärer und diskriminierender geworden, die Rivalität mit den USA wächst. Dies sollte auch im WEF diskutiert werden.
Die Chinesen beteiligten sich nicht einmal an der Diskussion
“Kalter Krieg 2.0” hieß am Montagnachmittag ein vom Chefredakteur der Deutschen Welle moderierter Roundtable, bei dem es um die wachsende strategische Rivalität zwischen den USA und China ging.
Teilnehmer: Politikwissenschaftler Ian Bremmer (52), ukrainische Abgeordnete Ivanna Klympush-Tsintsadze (49), ehemaliger UN-Sicherheitsratspräsident Kishore Mahbubani (73) und US-Abgeordneter Michael McCaul (50). An der Diskussion beteiligten sich keine Chinesen.
Auch bei der Pressekonferenz im Vorfeld des WEF wurde China kaum Beachtung geschenkt. „Die Beziehung zwischen China und den Vereinigten Staaten ist für alle sehr wichtig“, sagte WEF-Präsident Borge Brende (56). I: Er freut sich sehr, dass der chinesische Klimabotschafter kommt. (Elternteil)