Mit „krimineller Energie“ zurück ins AmtSo weit wäre ja noch alles im rechtlichen Rahmen: Bis einer der Zurückgetretenen beim Bürgermeister vorstellig wurde. Er habe das Rücktrittsschreiben noch nie gesehen, die Unterschrift darunter sei nicht die seine. Außerdem wolle der Ersatzkandidat sein Mandat sehr wohl annehmen, um weiter für die Gemeinde zu arbeiten. Eine Entscheidung mit Folgen: Mit dieser einen einzigen Stimme ist die Zweidrittel-Mehrheit wieder gegeben, das Ortsparlament muss nicht aufgelöst werden. Allerdings hat das Polit-Manöver dadurch auch eine strafrechtliche Dimension, wie Parteimanager Bernhard Ebner betont. „Ich fordere die verantwortlichen Personen innerhalb der SPÖ auf, die Verantwortung zu übernehmen!“, macht er aus seinem Verdacht, wer dahinter steht, keinen Hehl.