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Auch Drogerieprodukte haben in den letzten Monaten stark zugelegt. Das zeigt eine Umfrage der Arbeiterkammer Tirol. Interessant sind jedoch die großen Unterschiede zwischen den Handelsketten.
06.04.2022 39.06
Ab heute, 6.39 Uhr online
Bei den Anbietern BIPA, DM, Müller, Interspar, Billa und Mpreis wurden die Preise eines Einkaufswagens bestehend aus 18 identischen Marken-Apothekenartikeln, von Essigreinigern über Duschgel bis hin zu Rasierschaum, erhoben.
Die Ergebnisse im Warenkorb
- Den günstigsten Einkaufswagen des Jahres 2022 gab es bei MPreis für 41,39 Euro. Im Vergleich zum Vorjahr (40,45 Euro) mussten wir dieses Jahr 2,32 % mehr bezahlen.
- Bei DM blieb der Preis des Einkaufswagens mit 42,80 (2021) in etwa gleich, 2022 kostete er 42,75 Euro. Dies entspricht sogar etwas weniger als 0,12 %.
- Müllers Einkaufswagen kostete dieses Jahr 43,18 Euro, 4,05 % mehr als im Vorjahr (41,50 Euro).
- Der BIPA-Einkaufswagen kostete 2022 46,54 Euro, 5,77 % mehr als im Vorjahr (44 Euro).
- Der Einkaufswagen von Interspar kostete 2022 51,58 Euro, 4,03 % mehr als im Vorjahr (49,58 Euro).
- Der teuerste Warenkorb und auch die größte Preiserhöhung wurde bei Billa kassiert. Er kostete dieses Jahr 53,22 Euro und letztes Jahr 48,92 Euro, eine Steigerung von 8,79 %.
Die aktuelle Umfrage wurde (online) am 25. April 2022 durchgeführt. Alle Produkte im Warenkorb wurden sowohl im Herbst 2021 als auch im Frühjahr 2022 im Sortiment angeboten. Alle Preise wurden unabhängig von Mitglieds- und Kundenkarten noch berechnet waren Mengenrabatte enthalten. Dabei wurde der Preis zugrunde gelegt, den ein Konsument am Tag der Befragung für ein Produkt hätte zahlen müssen (Aktionspreise wurden berücksichtigt).
Einige Produkte sind besonders von steigenden Preisen betroffen
Der Preis einiger Produkte ist stark gestiegen, zum Beispiel ist das Nass-Toilettenpapier der Marke „Tempo“ von Herbst bis Frühjahr um durchschnittlich 14,69 Prozent gestiegen. Der Wert der Meridol-Mundspülung lag bei 12,77 % und der des Frosch-Essigreinigers bei 8,23 %.