Beim SC Bern tut sich was: Conacher hat sich endlich ausgezahlt

Cory Conacher kehrt nach Kanada zurück. Bild: Schlussstein

Eismeister Zaugg

SCB-Sportdirektor Andrew Ebbett bestätigt die Lösung des “Cory Conacher”-Problems und rechnet bis Ende Juni mit weiteren Lösungen für drei Auslandsplätze.

Der SC Bern hat mit dem Verkauf von Dauerkarten begonnen. Ziel ist es, 13.000 Hockey-Leute zu versammeln. Wie in der Zeit vor der Krone. Mehr noch, das Management hat festgestellt, dass in der vergangenen Saison zu viele Sitze leer gelassen wurden. Wer trotz „Saison“ nicht ins Stadion kommt, verzehrt kein Bier, Kaffee, Wurst oder Croissants mit Nüssen.

Deshalb gibt es ein neues Angebot – wer als Abonnent (über moderne Dauerkartensysteme lässt sich feststellen, ob eine Dauerkarte genutzt wurde) mindestens 20 Heimspiele in der nächsten Saison besucht, erhält für die nächste Saison eine. . 24) beim Kauf der „Dauerkarte“. Rabatt. Wie viel, wurde noch nicht verraten.

Allerdings sind die SCB-Kunden auch ein wenig besorgt: Beschwerden über die Verpflichtung von sesshaften Ausländern erreichen fast täglich den Rest der Clubs. Allerdings hat der SCB nur drei Verträge für die kommende Saison: Kanadas Spitzenreiter Chris DiDomenico (33), kanadischer Butterfly-Verteidiger Eric Gelinas (31) und dynamischer Eiskunstläufer Dominik Kahun (26), die deutsche Eishockey-Antwort und Hans-. Jürgen Bäumler.

Trotz sommerlicher Temperaturen heißt es also: Telefonieren in Hosen mit SCB-Sportdirektor Andrew Ebbett.

Der Wettbewerb bei der Verpflichtung von Ausländern schreitet voran. Auch in Langnau stehen bereits fünf unter Vertrag. Doch seit Wochen tut sich beim SCB nichts. Die Fans werden etwas ungeduldig. Andrew Ebbett: Ich bin ein geduldiger Mensch. Wir klären das sorgfältig ab, um die richtigen Spieler zu verpflichten.

In der Tat, wenn Sie bei der Auswahl von Ausländern einen Fehler machen, haben Sie ein Problem, sagen Sie.

Sie haben mit Kaspars Daugavins und Cory Conacher noch zwei ausländische Spieler unter Vertrag, die beim SCB keine Zukunft mehr haben. Kommst du voran? Ja, wir haben mit Cory Conacher eine Lösung gefunden.

Du hast ihn also bezahlt? Er kehrte nach Kanada zurück und wir kündigten seinen Vertrag.

Daraufhin erhielt er vom SCB Urlaubsgeld. Reicht ein Urlaub im Fünf-Sterne-Hotel, um in einer Jugendherberge zu übernachten?

Was ist mit Kaspars Daugavins? Wir arbeiten an einer Lösung.

Der Plan ist also, drei weitere Ausländer einzustellen? Wir suchen einen Verteidiger und zwei Stürmer.

Wann kann ich auf Implementierungsbenachrichtigungen warten? Ende Juni. Aber es ist nicht zwingend. Wir haben Dominik Kahun erst letzte Saison im August verpflichtet.

Kurzum, mit Cory Conacher ist ein „Sündenfall“ aus Zeiten des Chaos endgültig aufgeklärt. Andrew Ebbet arbeitet nach der intelligenten und bewährten Berner Lebensphilosophie: «Nume nid gsprngt … but geng chli hüh!». Es bedeutet “Eile ist eine Verschwendung!” oder “Überstürzen Sie nichts, aber verlieren Sie Ihr Ziel nicht aus den Augen.”

Wie wir aus der stolzen Berner Geschichte wissen, ist das eine durchaus tragfähige Lebensphilosophie. Aber genau: Andrew Ebbett soll bei der Auswahl ausländischer Mitarbeiter nicht glänzen. “Trumpieren” bedeutet auf echtes Altberndeutsch “Selbsttäuschung”. Der Ausdruck spielt auf eine ruhmreiche Geschichte an: Als die Berner noch Imperialisten waren, behielten sie Welschland als Kolonie. Aus dieser Zeit stammt der bis heute spürbare französischsprachige Charme und Einfluss, der sich auch darin widerspiegelt, dass viele französische Wörter ins Berndeutsche übersetzt wurden. So wurde aus „se tromper“ „I ha mi trumpiert“ und aus „Le Contraire“ (das Gegenteil) wurde „s’Gunteräri“.

Die SCB-Fans erwarten nun, dass die neue Saison der „Gunteräri“ der Neuzeit wird.

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