Urteil gegen Amber Heard: Kate Moss: „Johnny hat mich nie die Treppe runtergeschubst“

Gepostet am 25. Mai 2022, 17:47 Uhr

Johnny Depps Ex-Freundin Kate Moss wurde im Prozess gegen Amber Heard als Zeugin vernommen. Amber Heard mag vielleicht nicht gefallen, was ich zu sagen hatte.

Johnny Depps Ex-Freundin Kate Moss wurde im Prozess gegen Amber Heard als Zeugin vernommen.

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Im Verleumdungs-Prozess zwischen Hollywood-Star Johnny Depp und seiner Ex-Frau Amber Heard hat nun auch Supermodel Kate Moss (48) ausgesagt. Moss wurde per Video vor Gericht gebracht. Sie und Johnny Depp, 58, waren zwischen 1994 und 1997 verheiratet.

Während des Prozesses in Fairfax, Virginia, berichtete Heard von einem Vorfall, bei dem der Schauspieler Moss während einer Diskussion in Jamaika eine Treppe hinuntergeschleudert worden sein soll. Dies ermöglichte es Depps Anwälten, den 48-Jährigen als Zeugen zu laden, da sein Anwaltsteam Heard vorwirft, den Vorfall erfunden zu haben.

Kate Moss hat Heards Aussage nun dementiert. „Er hat mich nie geschubst, er hat mich nicht getreten oder die Treppe runtergeworfen“, sagte Moss unter Eid aus. Das Gericht befragte Moss zu einem Vorfall während des Urlaubs des Paares auf Jamaika. Du hast dein Zimmer verlassen, Depp sei dir vorausgegangen, berichtete der Brite. Er rutschte aus und stürzte eine regennasse Treppe hinunter. „Und ich habe geschrien, weil ich nicht wusste, was los ist und es wehgetan hat“, sagte der 48-Jährige. Depp rannte zu ihr, brachte sie zurück in ihr Zimmer und erhielt medizinische Hilfe. Nach der Aussage verzichteten Heartds Anwälte darauf, Moss irgendwelche Fragen zu stellen.

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Amber Heard warf Depp vor Gericht vor, sie vor und während ihrer Ehe, die von 2015 bis 2017 dauerte, gewalttätig angegriffen zu haben. Der „Fluch der Karibik“-Star bestreitet das und wirft der Schauspielerin, bekannt durch ihre Filme wie „Aquaman“, gewalttätiges Verhalten vor.

Der von großem Medieninteresse begleitete Prozess geht zu Ende, am Freitag finden die Schlussplädoyers statt. Dann muss die Jury entscheiden.

Depp hat Heard auf 50 Millionen Dollar Schadensersatz verklagt. Er wirft dem 36-Jährigen vor, mit falschen Vorwürfen häuslicher Gewalt seiner Karriere schwer geschadet zu haben. Hintergrund ist ein Artikel für die Washington Post aus dem Jahr 2018, in dem sich Heard als Opfer häuslicher Gewalt bezeichnet, ohne Depp zu nennen. Heard hat mit einer Gegenklage gegen den 58-Jährigen reagiert und 100 Millionen Dollar Schadensersatz gefordert.

(lea / afp)

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