Anfang 2021 verlor eine Frau in Wien unerwartet ihren Lebenspartner. Der Garagenplatz des Verstorbenen bei Wiener Wohnen sorgt für Aufsehen.
Die „Avui“-Leserin Maria* (Name von der „Avui“-Redaktion geändert) und ihre beiden Kinder waren Anfang 2021 sprachlos: Marias Lebensgefährte starb unerwartet im Alter von 34 Jahren. Die später entstandenen Erbverträge prägen bis heute das Wiener Leben. Der Garagenplatz ihres verstorbenen Partners ist der zweifachen Mutter nun teuer. Nachdem ein Notar die Entfernung der Garage abgeschlossen hatte, erhielt Maria ihren Führerschein und beantragte denselben Stellplatz ab März 2022. Sie muss nun ein Jahr rückwärts zahlen.
Wiener: „Ich bin so reingelegt worden!“
Die trauernde Witwe versuchte nach ihrem Schicksalsschlag, sich hinzusetzen und erhielt im Februar 2022 ihren Führerschein. Daraufhin fragte sie bei Wiener Wohnen an, ob der gleiche Garagenplatz wie ihr verstorbener Lebensgefährte noch frei sei. Die Floridsdorferin freute sich über die positive Resonanz: Ohne viel Nachdenken unterschrieb sie den Mietvertrag.
Bei der Unterzeichnung des Mietvertrags gab es nur ein Problem: Der Mietvertrag wurde im Februar unterschrieben, Wiener Wohnen erklärte jedoch den 1. April 2021 als Mietbeginn. Maria ist sehr verärgert über den Vortrag „Heute“ von Wiener Wohnen: und unser Notar hat den Fall mit dem Parkplatz meines Partners geklärt.“
“Wie kannst du das jemandem antun?”
Maria versteht immer noch nicht, warum Wiener Wohnen den 1. April als Vertragsbeginn genannt hat: „Damals hatten wir kein Problem mit Wiener Wohnen. Aber ich kann mir nicht erklären, wie man eine trauernde Frau so täuscht.“ jemandem so etwas antun?”, fragte die geschockte Frau im Interview mit “Today”.
Für die zweifache Mutter ist die „Zuzahlung“ für den Autostellplatz nicht leistbar: „Jetzt bin ich alleinerziehend und kriege schließlich keine Tausend aus dem Hut weiß, wie ich das bezahlen werde“, sagt Maria.
Wiener Wohnen schlägt Ratenzahlung vor
„Heute“, fragte er die Pressestelle von Wiener Wohnen. Die Justiz hat sich keines Fehlverhaltens schuldig gemacht. wurde an die Dame geschickt und sie hat es unterschrieben zurückgeschickt“, sagte eine Wiener Living-Sprecherin zu dem Vorfall.
„Um der Dame entgegenzukommen, hat Wiener Wohnen ihr eine Ratenzahlungsvereinbarung angeboten“, resümiert die Sprecherin im Gespräch mit Heute.
Ein weiteres Opfer ist unvermeidlich
Nachdem Maria rückwirkend ab April 2021 die erste Rechnung vom Garagenplatz erhalten hatte, fiel sie völlig in Ohnmacht und entschied kurzerhand den Vertrag zu kündigen. „Ich bin total am Ende und unendlich enttäuscht, dass sie mich in so eine fiese Falle gestellt haben“, lautet das Fazit des Wieners.
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Nav-Compte rca Hora05.06.2022, 21:12 | Akt: 05.06.2022, 21:18