Der britische Premierminister Johnson bespricht mit dem Kabinett die weitere Arbeit

Nach überstandenem Misstrauensvotum in der eigenen Partei wird der britische Premier Boris Johnson am Dienstag mit dem Kabinett über weitere Arbeiten in den kommenden Wochen beraten. „Das ist eine Regierung, die das tut, was den Menschen in diesem Land am wichtigsten ist“, sagte der Konservative, der trotz des Abstimmungserfolgs im Stich gelassen wurde, am Morgen vor der Kabinettssitzung. “Wir sind bei den britischen Arbeitern und werden weiterarbeiten.”

Die Kabinettssitzung berät unter anderem über die Verbesserung der Gesundheitsversorgung und der Polizei sowie über neue Richtlinien zur Senkung der Kita-Kosten. Am Montagabend scheiterte der Antrag mehrerer konservativer Politiker, über Johnsons Zensur abzustimmen. 211 der 359 konservativen Abgeordneten sprachen ihm ihr Vertrauen aus, das sind 59 Prozent. 148 stimmten jedoch für das Misstrauen gegenüber dem Parteivorsitzenden und Premierminister und entließen ihn. Johnson gilt als betroffen. Er war vor allem wegen Verstößen gegen strenge Kontaktbeschränkungen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie und Haftpartys in seinem Büro unter Druck gesetzt worden.

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