Stand: 14.10.2022 20:25
Nachdem rund 3.500 HSV-Fans durch St. Pauli vor Beginn des Hamburger Stadtderbys kam es laut Polizei zu Zusammenstößen zwischen Ultra-Fans des FC St. Pauli und die Polizei vor dem Millerntor-Stadion. Er nahm mehrere Personen fest.
Einige Fans wurden von der Polizei festgenommen.
Mit Wasserwerfern, Kavallerietrupps und Bereitschaftspolizei versuchten Beamte, die beiden Fanfelder zu trennen und so Ausschreitungen zu verhindern. Da es sich um ein riskantes Spiel handelte, waren die Sicherheitsvorkehrungen in Hamburg verschärft worden. Laut Polizei wurde beim Marsch der HSV-Fans vom Altonaer Balkon über die Reeperbahn zum Stadion gelegentlich ein Feuerwerk gezündet, ansonsten war es aber friedlich. Im Millerntor-Stadion kam es beinahe zum Zusammenstoß zwischen dem HSV und St. Pauli: zwischen 150 und 200 St. Pauli in Schwarz gekleidet und mit roten Schals maskiert stürmte auf die HSV-Fans zu. Die Polizei konnte es jedoch stoppen. Sie sind für die Gruppe „Rotsport St. Pauli“ bestimmt.
FCSt. Pauli kritisiert die Polizei
Laut Polizeireporter NDR 90.3 lief die Polizei mehrfach in die Menschenmenge, um einige der Anhänger von St. Pauli maskiert. Mehrere Personen stürzten zu Boden und wurden festgenommen. Ein Internetvideo zeigt eine St. Pauli liegt am Boden und wird von einem Polizisten geschlagen. FCSt. Pauli twitterte, bei einem massiven Polizeieinsatz seien mehrere Menschen verletzt worden. Angesichts der vorliegenden Videos und Augenzeugenberichte stellt sich die drängende Frage der Verhältnismäßigkeit“, so der Verband.
Die Hamburger Polizei will den Fall untersuchen
Die Hamburger Polizei antwortete auf Twitter und schrieb: „Teile dieser Gruppe wurden festgenommen. Ein im Internet kursierendes Video zeigt eine solche Festnahme, bei der ein Polizist Zwang in Form von körperlicher Gewalt anwendet.“ Die Hintergründe sind noch unklar. Laut Polizei wird geprüft, ob die Verhältnismäßigkeit gewahrt ist.
Polizeisprecher: „Diese Situationen wirken nicht angenehm“
Polizeisprecherin Levgrün sagte im Interview mit NDR 90.3: „Diese Situationen wirken nicht angenehm. Das hat etwas mit physischem Zwang zu tun, mit dem direkten Zwang, den wir im Moment anwenden. Und diese Leute wehren sich. So sehen die Situationen aus.“ hässlich. , das ist auch nicht schön für die Polizei, aber es muss gemacht werden. Wir können sie nicht gehen lassen, nur weil wir Widerstand spüren.“ Direkter polizeilicher Zwang müsse durchgesetzt werden, so Levgrün. “Und das machen wir, und dann gibt es auch Bilder, die nicht besonders gut aussehen.”
Das Spiel, das der FC St. Pauli gewann mit 3:0, es war das erste Stadtduell seit zweieinhalb Jahren ohne Corona-Einschränkungen.
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Hamburger Zeitung | 14.10.2022 | 21:00