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Der Zulieferer will 2023 ein Werk in Korneuburg eröffnen. Jahreskapazität für 120 Tonnen
von Robert Kleedorfer
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Wie Fort Knox, das legendäre US-Goldvorkommen in Kentucky, sollte es sein. Die Rede ist von einer Produktions- und Lagerstätte von 35.000 Quadratmetern Edelmetallprodukten in Korneuburg. Seit zwei Jahren plant der ortsansässige Gold- und Edelmetallhändler philoro, jetzt liegen die konkreten Pläne vor. Das „Goldwerk“, in das in der ersten Ausbaustufe 60 Millionen Euro investiert werden, soll im kommenden Jahr in Betrieb gehen.
Rudolf Brenner, Geschäftsführer von philoro
© Bild: Kurier / Franz Gruber
Die Produktionskapazität liegt laut den Geschäftsführern Rudolf Brenner und Rene Brückler bei 120 Tonnen Gold pro Jahr. “Das sind 2,5 Prozent der Weltproduktion.” Darüber hinaus werden auch andere Edelmetalle wie Silber, Platin und Palladium verarbeitet: Im ersten vollen Betriebsjahr 2024 wird mit einer Gesamtproduktion von 60 bis 70 Tonnen gerechnet. In einer späteren Ausbauphase müssen weitere Industriekomponenten gefertigt werden.
Keine Münzen
In Korneuburg müssen lediglich Altgold und Barrengoldgranulat verarbeitet werden. Eine Münzproduktion ist nicht geplant, obwohl philoro auch Münzen verkauft.
Sicherheit ist von größter Bedeutung. „Niemand kommt ohne ein mehrstufiges Kontrollsystem rein“, sagt Brückler. „Die Goldfabrik wird 100 neue Arbeitsplätze schaffen, aber wir werden auch unseren Hauptsitz und unsere Logistik hier ansiedeln und damit insgesamt 300 Mitarbeiter am Standort beschäftigen.“ Die Zusammenarbeit mit der Münze Österreich wird weiterhin angestrebt, die Teilnahme an der Produktion ist jedoch gesperrt. Die Tabelle.
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