Ein 33-jähriger Mann wurde am Sonntagmorgen in einer Werkstatt in Wien erschossen. Der Tschetschene wurde am Bauch getroffen, flüchtete nach dem Vorfall und begab sich eine Stunde später alleine in ein Krankenhaus.
Die genauen Umstände der Geschichte sind noch unklar. Fest steht: Der Vorfall ereignete sich morgens um 9 Uhr in einer Werkstatt in der Prager Straße in Wien-Floridsdorf. Der Werkstattleiter, 42, sagte, ein Mann habe plötzlich mit einem Knüppel auf ein Glas geschlagen. Er kämpfte und schoss dann.
Das Krankenhaus meldete Verletzte
Als die Polizei am Tatort eintraf, war von dem unbekannten Opfer keine Spur. Doch eine Stunde später informierte ein Krankenhaus die Wiener Polizei über einen Patienten mit einer Schusswunde am Bauch. Er muss der Mann sein, der weggelaufen ist; nach ersten meldungen bestand keine lebensgefahr, die umstände dieses ereignisses sind nun zentraler bestandteil der polizeilichen ermittlungen.
Der 42-jährige Manager wurde vorerst festgenommen. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde beschlagnahmt.