Crown-Experten alarmiert von steigenden Zahlen
«Die Schweiz geht in die nächste Welle»
Die Kronen-Untervariante BA.5 ließ die Kronenzahl in Portugal explodieren. Nun setzt sich die Variante auch in der Schweiz durch. Es sollte der Beginn einer Sommerwelle sein.
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Aktualisiert: vor 8 Minuten
Die Subvariante omicron BA.5 verbreitet sich in Portugal rasant. Die Zahlen explodieren. Am Mittwoch wurden mehr als 48.000 Neuinfektionen gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz hat sich seit Anfang Mai fast verdreifacht, wobei Virologen vor fast 60.000 Neuerkrankungen pro Tag warnen. Die Hoffnung auf einen sorgenfreien Sommer in der beliebten Urlaubsdestination schwindet.
Der Grund für diesen enormen Anstieg: die Untervarianten BA.4 und BA.5. Sie stehen nun auf der Liste der „besorgniserregenden Varianten“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Varianten sind auch in der Schweiz auf dem Vormarsch. Fälle nehmen zu. In Genf sollen sie schon dominant sein, wie Virologin Isabella Eckerle (42) auf Twitter schreibt.
Seit Ende April ist eine wöchentliche Verdopplung der Zahlen zu beobachten. “Wie die meisten anderen europäischen Länder geht auch die Schweiz in die nächste Welle.” Eckerle warnt, dass beide Varianten eine stärkere Immunabwehr haben als ihre Vorgänger.
Es ist wahrscheinlich, dass Personen, die sich in der Vergangenheit mit der omicron-Subvariante BA.1 oder BA.2 infiziert haben, nun eine erneute Infektion mit den neuen Subvarianten erfahren.
Erhöhen Sie, bis “eine ausreichende Immunität aufgebaut wurde”.
Auch Tanja Stadler (41), ehemalige Leiterin der Arbeitsgruppe und Leiterin des CoV-Spektrums auf der ETH-Plattform, macht auf die Verdopplung der Zahlen und den Anstieg des R-Wertes in der Schweiz aufmerksam. Das seien derzeit 1,2 bis 1,4, schreibt er auf Twitter.
Es schreibt den Trend auch der BA.5-Domäne zu. Dies wird so lange dauern, bis „eine ausreichende Immunität aufgebaut ist“ oder bis „Verhaltensänderungen die Übertragung reduzieren“. Er spricht über Gesichtsmasken und verstärkte Belüftung im Inneren.
Die Bundesregierung plant keine Maßnahmen
Auch wenn die Zahlen steigen: Die Bundesregierung glaubt nicht an eine Wiedereinführung der Maßnahmen. Wobei eine Sommerwelle nicht ausgeschlossen werden kann, wie Simone Buchmann vom Bundesamt für Gesundheit Anfang Juni gegenüber Blick sagte. «Wir gehen derzeit nicht davon aus, dass die neuen Varianten des Virus weiteren Handlungsbedarf haben werden. Wir erwarten auch nicht, dass die neuen Subvarianten das Gesundheitssystem in der ganzen Schweiz signifikant belasten werden.»
Denn: „In Populationen mit hoher Immunität scheint es nicht zu schwerwiegenderen Fällen zu kommen als BA.1 oder BA.2.“ Dies könnte immer noch Folgen für ungeimpfte Personen haben, insbesondere für die gefährdeten Personen.
Beide Untervarianten wurden erstmals Anfang dieses Jahres in Südafrika entdeckt. Inzwischen wurden viele weitere Länder nachgewiesen, auch europäische. (Mann)