Der deutsche Trainer ist nach der Niederlage gegen die Schweiz sauer

Bundestrainer Toni Söderholm übt scharfe Kritik an den Schiedsrichtern.

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Obwohl die Deutschen in der letzten Vorrunde im Elfmeterschießen gegen die Schweiz verloren haben, können sie mit ihrer bisherigen WM-Leistung absolut zufrieden sein. Bundestrainer Toni Söderholm ist unzufrieden mit seiner Leistung.

Trotz einer Punktebilanz in der Vorrunde und einer guten Leistung als Gruppenzweiter gehen die deutschen Eishockey-Teams mit einer Wut im Magen ins Viertelfinale der WM. Nationaltrainer Toni Söderholm ist nach der 3:4-Niederlage im Elfmeterschießen gegen die Schweiz völlig außer sich.

„Das ist nicht zu entschuldigen“, monierte Söderholm am Dienstag nach der Partie bei „Sport 1“ in Richtung des Schiedsrichterteams nach seinen „katastrophalen Entscheidungen“. Der 44-jährige Finne ist in der regulären Spielzeit ohne Sieg und damit Gruppensieger.

Mehrere Szenen führen zu Söderholm in die Palme. Im zweiten Drittel verwehrte das umstrittene Schiedsrichter-Duo Linus Öhlund aus Schweden und Peter Stano aus der Slowakei dem deutschen Team erstmals eine Fünf-Minuten-Mehrheit. Kai Wissmann von Fabrice Herzog behielt auch im Kampf die Ruhe.

„Dass das eine Parteistrafe ist, daran besteht kein Zweifel“, moniert Söderholm. „Das war eine der gefährlichsten Kontrollen, die ich seit Jahren gesehen habe. Da kann alles passieren. Das darf man nicht vermasseln. Ein großer Fehler.“

“Es ist zu gefährlich, was da passiert”

Im anschließenden kurzen Kräftespiel fiel kein deutsches Tor. Schlimmer noch, statt der längsten deutschen Mehrheit pfiffen die Schiedsrichter einen, wie Söderholm es nannte, “billigen” Elfmeter gegen den deutschen Kapitän Moritz Müller, bei dem Malgins schnell zum 3:2 traf.

Auf der Zielgeraden rammte er Leon Gawanke den Ellbogen ins Gesicht, der deutsche Verteidiger musste blutend aus dem Eis. Auch hier hätten sich die Schweizer über fünf Minuten plus Matchstrafe nicht beschweren können. Aber die Schiedsrichter gaben nicht einmal zwei Minuten. „Das ist nicht zu entschuldigen“, sagt Söderholm. “Es heißt immer, wir müssen die Spieler schützen. Aber dann tun wir es nicht. Was dort passiert, ist zu gefährlich.“

Am Ende gewann die Schweiz die Gruppe und trifft am Donnerstag auf die USA, den Vierten der Gruppe B. Deutschland trifft im Viertelfinale auf Tschechien.

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