ÖBB-Railjet verliert die Tür, mit voller Fahrt

Da die ÖBB mit einem negativen Image zu kämpfen haben, verkündet die Westbahn folgende Jubelbotschaft.

Steigende Temperaturen, lange Wochenenden und die Aufhebung vieler Corona-Beschränkungen wecken die Reiselust. Während die Westbahn eine Aufmunterungsbotschaft nach der anderen verkündet, kämpfen die ÖBB mit vollen Zügen und Negativschlagzeilen.

Fahrgäste werden bei überfüllten Zügen nicht nur zum Aussteigen aufgefordert, sondern auch ungefragt die Türen geöffnet. Am Freitag um 6.40 Uhr öffnete sich im Speisewagen des Railjet 540 auf der Fahrt zwischen Tullnerfeld und St. Louis plötzlich eine Frachttür. Pölten. Es wurde buchstäblich aus seinem Anker gerissen. Die Verkleidung der Seitentür brach. Keiner wurde verletzt.

„Sicher ist, dass der Speisewagen zur Wagengruppe gebracht wurde, aber nicht in Betrieb war; das heißt, dass sich in diesem Wagen keine Fahrgäste befanden“, sagte ÖBB-Sprecher Daniel Pinka der Presse. Der Zug fuhr dann mit offener Tür weiter bis zur nächsten Haltestelle (St. Pölten), wo die unverletzten Fahrgäste schließlich in andere Züge umsteigen mussten.

Der Grund für dieses Problem bei dieser Tür wird derzeit untersucht und bewertet. „Wenn ein Waggon nicht in Betrieb genommen wird, sind alle Türen geschlossen. Warum diese Tür trotzdem geöffnet wurde, wird jetzt untersucht“, sagte Sprecherin Gabi Zornig.

Die Strecke wurde infolge des Vorfalls zwischen Wien Meidling und St. Pölten: Die Strecke wurde um 12 Uhr wieder freigegeben.

Die Westbahn verlängert ihre Öffnungszeiten

Obwohl die ÖBB mit solchen Vorfällen zu kämpfen haben, verlängert die Westbahn ihren Fahrplan zwischen Wien und Salzburg erneut. Auf dieser Strecke ist die Westbahn künftig bis zu 57 Mal täglich unterwegs.

Ab Sonntag gibt es einen durchgehenden Zyklus von 30 Minuten, mit Ausnahme von drei Lagunen zur Mittagszeit. Die Züge verlassen Wien-Westbahnhof jetzt zehn Minuten nach einer halben Stunde und sind fertig. Auch die Fahrzeit verkürzt sich um vier Minuten.

Damit wurde der Fahrplan seit Dezember zum dritten Mal verlängert. Außerdem verkehren ab 2. August Doppelstockzüge bis zu sechsmal täglich in jede Richtung zwischen Wien und München.

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