Das Salzburger Landesoberhaupt will die Spritpreise regulieren

Im Kampf gegen die Inflation will ÖVP-Landeshauptmann Wilfried Haslauer über Maßnahmen wie Spritpreisdeckelungen und Steuersenkungen diskutieren.

Ob 2G-Endkundenkontrollen, das Ende der Impfpflicht oder die Aufhebung von Kronen-Ausgangssperren und Veranstaltungsregeln: Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) forderte in der Vergangenheit oft früh, was später umgesetzt wurde. Es hatte auch einige Lösungen für die größte Herausforderung von heute, die Inflation.

Haupttreiber der Preise ist der Energiesektor, der seine Wurzeln in etwa 40 Prozent der Preissteigerungen hat. Genau hier sollte die Inflation bekämpft werden. „Wenn der Finanzminister beschließen könnte, die Mehrwertsteuer auf Energie zu streichen, dann wäre die Preiserhöhung sofort gestoppt“, sagte Haslauer im Gespräch mit dem Kurier.

Kraftstoffpreise regulieren

Doch damit nicht genug: Ob Reisende, Landbewohner, Lieferanten oder Einsatzfahrzeuge, alle sind von den horrenden Spritpreisen betroffen, die immer noch bei rund zwei Euro pro Liter liegen. Hier ist es an einem Punkt, an dem der Staat für einen begrenzten Zeitraum eingreifen sollte. Das bedeute: “Man muss auch über die Regulierung der Spritpreise diskutieren.”

„Wenn der Finanzminister beschließen könnte, die Mehrwertsteuer auf Energie zurückzufordern, würde der Preisanstieg sofort gestoppt. Wir müssen auch über die Regulierung der Kraftstoffpreise sprechen. Es ist eine Phase, in der der Staat zeitlich begrenzt eingreifen muss.“ .

Im benachbarten Deutschland wurde ein Pfandrabatt von 30 Cent pro Liter getestet. Die Mineralölkonzerne geben es aber nicht wie geplant an die Öffentlichkeit weiter. „Es stinkt in den Himmel“, sagte Saskia Esken, Vorsitzende der SPD-Kanzlerpartei. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) will nun das Kartellrecht stärken und möglicherweise die Gewinne der Ölmultis beschlagnahmen können.

“Volksparteimarke beschädigt”

Aber zurück nach Österreich. Die ÖVP steht wieder im Blickpunkt der Öffentlichkeit, der Rechnungshof hatte dem Wahlkampf 2019 insgesamt elf Punkte entgegenzusetzen, der „Kurier“, vor allem in Bezug auf den Korruptionsermittlungsausschuss der ÖVP. Bisher konnte niemand die perfekte Lösung einsenden, was nicht verwunderlich ist.

Allerdings: “Die Marke Volkspartei ist beschädigt, die Opposition hat Erfolg.” Der Staatschef sieht genug Zeit für die Rehabilitierung. Seine Kandidatur für die Salzburger Landtagswahl im Frühjahr 2023 steht fest.

Nav-Compte Leo Hora12.06.2022, 20:00 | Akt: 12.06.2022, 20:17

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *