Schadensfreie Datensicherung nach einem Hackerangriff auf die Landes-EDV


Sicherheitssysteme konnten die Hackergruppe stoppen: Die Polizei bestätigte, dass die ergriffenen Maßnahmen wichtig und richtig sind

Klagenfurt – Am heutigen Donnerstag wird auf Hochtouren an der Wiederherstellung des EDV-Systems der Kärntner Landesverwaltung gearbeitet. „Wir sind in ständigem Kontakt mit der Polizei und dem Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung, um die Spurensicherung zu bearbeiten. Die Polizei hat uns bestätigt, dass die bisherigen Schritte wichtig und richtig waren“, sagte Gerd Kurath, Leiter des Landespressedienstes, am späten Vormittag auf einer Pressekonferenz.

Derzeit werden drei Phasen parallel bearbeitet. Einerseits werden Anstrengungen unternommen, um das Problem zu beheben und das Computersystem zu reparieren. Unterdessen ermittelt die Polizei wegen der Rettungsaktion und der Tätergruppe. „Gleichzeitig wird aber auch daran gearbeitet, den bestehenden Schutz des Computersystems für die Zukunft weiter auszubauen“, sagt Kurath. Der Virus ist so individuell, dass er von den eingesetzten Firewalls nicht erkannt wurde. Es werden Daten gesammelt, um zu untersuchen, wie die Autoren in das System eindringen konnten. Das eingesetzte Sicherungssystem funktionierte nach heutigem Kenntnisstand so gut, dass erhebliche Schäden vermieden werden konnten. Beispielsweise wurden alle Sicherungsdaten intakt gehalten.

(Fertigstellung)

Fragen und Kontakt:

Amt der Kärntner Landesregierung, Landespressedienst 050 536-10201 www.ktn.gv.at

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