90 Prozent der befragten Unternehmen in Österreich schreiben Cloud Computing einen Mehrwert bei der Reduzierung ihrer CO2-Emissionen zu.
Wien (OTS) –
- 86 Prozent geben an, ihre Kosten durch den Einsatz von Cloud Computing senken zu wollen.
- Österreichische Unternehmen, die bereits Cloud-Lösungen nutzen, wollen bis 2025 66 Prozent ihrer Produktionsanwendungen in der Cloud betreiben.
Wien, 13. Juni 2022: Bereits zum dritten Mal wurde die „Cloud Monitor“-Umfrage von KPMG unter österreichischen Unternehmen durchgeführt. Die Studie beschreibt den Reifegrad der Cloud-Nutzung und zeigt aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Trends auf. Die Schlussfolgerungen basieren auf den Stellungnahmen von 252 österreichischen Unternehmen.
Cloud Computing zur Erreichung von NachhaltigkeitszielenDas Thema Cloud Computing ist bei heimischen Unternehmen weiterhin stark nachgefragt: Drei Viertel (71 %) der Unternehmen arbeiten täglich in der Cloud, eine Steigerung um acht Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Unternehmen haben den Mehrwert von Cloud-Lösungen zur Unterstützung ihrer Nachhaltigkeitsziele erkannt und die Reduzierung des eigenen CO2-Fußabdrucks ist für mehr als einen Nutzer pro Sekunde in der Cloud-Strategie verankert.
,, Viele Unternehmen haben erkannt, dass die Cloud eine Schlüsseltechnologie ist, um Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Denn Cloud-Technologien ermöglichen es, durch individuelles Sizing der notwendigen Infrastruktur die notwendigen Fähigkeiten bedarfsgerecht zur Verfügung zu stellen“, sagt KPMG-Partner Michael Schirmbrand. Hauptgründe für den Einsatz der Cloud sind Kostenreduktion ( 86 %) und die Reduzierung von CO2-Emissionen ( 66 %).
Es gibt immer mehr Cloud-basierte Unternehmen 42 Prozent der Cloud-Benutzer führen ihre Produktionsanwendungen aus der Cloud aus. Bis 2025 setzen sie diese Zahl auf 66 Prozent. Zudem sagen sieben Prozent der bestehenden Nutzer, dass sie bis 2025 eine Cloud-Nutzung zwischen 91 und 100 Prozent auf ihren Computersystemen erreichen werden. „Idealerweise sollte es eine eigene Einheit wie etwa ein Center geben.“ Ziel wäre es, diese Teams zu erreichen erhalten Sie nicht nur Wissen in der Cloud, sondern auch Wissen über Computer-Projektmanagement oder Computersicherheit”, sagt KPMG-Direktor Wolfgang Schramm über die Ziele der Cloud-Transformation.
Start in die Public Cloud mit Hindernissen Nur 16 Prozent der Cloud-Nutzer geben an, dass der Start in die Public Cloud reibungslos verlaufen ist. Insbesondere Compliance-Anforderungen (52 %), Sicherheitsanforderungen (60 %) und Fachkräftemangel (40 %) erschweren den Integrationsprozess.
„Es gibt keinen Weg, sich das richtige Wissen anzueignen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Nachfrage nach gut ausgebildeten Cloud-Experten wächst stetig“, sagt Christian Frühwirth, Director von KPMG.
Für kritische Anwendungen oder Informationen nutzen nur 17 % der Unternehmen ihre Lösungen in der Public Cloud. Allerdings ist eine positive Resonanz bei den Mitarbeitern zu verzeichnen: „Aufgrund der pandemiebedingten Arbeit begleiten Cloud-Lösungen die Mitarbeiter täglich und haben sich daher zunehmend durchgesetzt. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich das Unternehmen für privat oder privat entscheidet Public Cloud: Ohne Cloud Computing führt kein Weg an der IT-Modernisierung vorbei“, sagt KPMG Senior Director Wolfgang Zeitler.
Mehr Ergebnisse:
- 62 Prozent nennen die Nutzung der Cloud als Ziel für den Einsatz agiler Projekte.
- 46 Prozent sehen Cloud-Technologien als Wegbereiter für die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle.
- Das Thema Sicherheit spielt bei der Nutzung der Cloud weiterhin eine zentrale Rolle: 43 % waren in den vergangenen zwölf Monaten Ransomware-Angriffen ausgesetzt.
- 57 Prozent berichteten von Ausfallzeiten ihrer Cloud-Lösungen in den letzten zwölf Monaten.
- Mit 77 Prozent treibt die IT-Abteilung die Cloud-Transformation voran.
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