„Panikrattenschwanz“ Volker Bruch erklärt sein Verschwinden
13.06.2022 10:46
Bei Dreharbeiten in Italien will Volker Bruch eine Nachtwanderung mit Hüttennacht machen, was eine Rettungsaktion auslöst. Jetzt spricht der Babylon Berlin-Schauspieler und erklärt, wie es zu dem Fiasko kam.
Volker Bruch sprach nach seinem angeblichen Verschwinden. Am Wochenende berichteten Medien wie “leggo.it”, dass der Schauspieler nach einer Wanderung in den italienischen Alpen vermisst wurde. Jetzt erklärt der 42-Jährige in einer Instagram-Story: „Schauen Sie sich nur die Schlagzeilen an. Ich habe mich wunderbar gefühlt und gefühlt. Ich habe gerade eine Nachtwanderung zu einer Hütte gemacht.“ Er fuhr fort: “Ich war heute Mittag wegen fehlendem Netz nicht erreichbar, was dann für eine Panikratte gesorgt hat.”
Zum Zeitpunkt des Zeitungsartikels sei es lange her, dass sich alle beruhigt hätten, fährt er fort. Abschließend verabschiedet sich der “Babylon Berlin”-Star mit “Baci di San Remo” von ihren Fans auf deutsch: “Kisses from San Remo”. In einer zuvor aufgezeichneten Geschichte erklärte Bruch auch, dass er auf dem Weg nach San Remo war, einer Küstenstadt im Nordwesten Italiens.
Ein abenteuerlicher Spaziergang
Mit einer Nachtwanderung löste der deutsche Schauspieler im Piemont einen Bergrettungseinsatz aus. Der in Berlin lebende Münchner war am Samstagabend allein durch die Gegend um die norditalienische Stadt Formazza nordwestlich des Lago Maggiore gelaufen und nicht mehr zurückgekehrt, teilten die Behörden mit.
Die Mitspieler des derzeit in Dreh befindlichen Films „2 Win“ haben den 42-Jährigen an diesem Sonntag vor seiner planmäßigen Abreise nicht im Hotel angetroffen und den Behörden gemeldet. Nach eigenen Angaben konnten die Einsatzkräfte Bruch kontaktieren und seine Position auf etwa 2500 Metern bestimmen. Im Telefonat sagte er auf Englisch, dass es ihm gut gehe. Für die Suche wurde auch ein Hubschrauber eingesetzt.
Bruch dreht derzeit unter anderem mit Schauspielkollegen Daniel Brühl das Drama „2 Win“. Der Film unter der Regie von Stefano Mordini kommt 2023 in die Kinos. Es ist die Rallye-Weltmeisterschaft 1983, bei der das italienische Team den Deutschen um den Titel fordern will.