Zuvor hatte er am Dortmunder Bahnhof seinen Penis und sein Gesäß entblößt: Seinem Bruder brach ein Zahn aus.

Dortmund – Ein Hintern, ein Penis, Fäuste und Zähne. Um die Verwendung und den Verlust dieser verschiedenen Körperteile drehte sich am Donnerstag ein ungewöhnlicher Einsatz der Bundespolizei.

Auf den Stufen des Dortmunder Bahnsteigs wurden Fahrgäste in den frühen Morgenstunden Zeugen einer seltsamen Schlägerei und aktivierten die Bundespolizei. Zunächst nahmen die Beamten einem der Beteiligten (26) eine Ration Kokain ab, dann gingen die Männer (25, 26, 30) zur Wache. Das Verhör gestaltete sich hart und widersprüchlich, aber zum Glück gibt es Videoüberwachung.

Bundespolizisten bauten Zoff auf dem Laufsteg schließlich aus minutenlangen fiesen Filmaufnahmen nach: Mit wilden Tänzen und Verrenkungen hielt der 26-Jährige immer wieder seinen Arsch nackt und seinen Penis frei hängend vor dem Gesicht seines Bruders (30) und einer Begleiterin .

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Als ihn die Worte nicht aufhielten, schubste der 30-Jährige den Angehörigen mehrfach zurück. Wieder erfolglos. Jetzt brach er ihm endlich das Genick und schlug ihm ins Gesicht, wodurch die obszöne Tanzvorführung und leider auch das Leben eines Schneidezahns beendet wurde.

Wütend vor Wut und Schmerz zog sich der nackte Tänzer zurück und verletzte dabei auch seinen älteren Bruder im Mund- und Kieferbereich.

Ob die Brüder damit quitt sind, entscheidet nicht der Zustand der Zähne, sondern bald die Justiz. Beide wurden unter anderem wegen Körperverletzung angeklagt.

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