Bitcoin fällt: Kryptowährung fällt weiter auf neue Tiefststände

Kryptos geraten immer tiefer in die Krise

Bitcoin überschreitet kaum die 20.000-Dollar-Marke

Für Kryptowährungen wie Bitcoin geht es bergab, neue Tiefststände gehören zum Anlegeralltag. Experten sprechen von „hässlicher“ Preisdynamik.

Gepostet: 23:14 Uhr

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Aktualisiert: vor 40 Minuten

Nerven binden und bewahren ist das Gebot der Stunde für Besitzer von Kryptowährungen. Besonders für diejenigen, die mit Bitcoin handeln. Die bekannteste und wichtigste der Kryptowährungen fällt täglich auf neue Tiefststände.

Manchmal zahlen sie nur 20.824 $ für Bitcoin. Das ist der niedrigste Stand seit Dezember 2020. Auch Akteure am breiten Kryptomarkt müssen Mäntel tragen: Der Kurs von Etherum fiel auf 1.075,52 US-Dollar, Avalanche, Solana und Dogecoin verloren im unteren zweistelligen Prozentbereich an Wert.

Zinsschwankungen und Unsicherheit sind Gift

„Die Stimmung im Kryptowährungssektor ist verheerend, da das globale Marktlimit für Kryptowährungen unter 1 Billion US-Dollar fällt“, sagte ein Kryptowährungsanalyst gegenüber Bloomberg. Wenn der Preis von Bitcoin unter 20.000 US-Dollar fällt, könnte dies zu einer „noch hässlicheren“ Preisdynamik führen.

Zur Erinnerung: Ein Bitcoin kostete vor etwa sieben Monaten etwa 69.000 US-Dollar. Seitdem ist das digitale Geld zu mehr als 70 Prozent verloren gegangen.

Die hohe Inflation und die Angst vor einer bevorstehenden Zinswende in den USA schlagen derzeit die digitalen Währungen nieder. Es gibt auch Berichte in den US-Medien, dass der Krypto-Kreditgeber Celsius digitale Geldtransaktionen aufgrund „extremer Marktbedingungen“ ausgesetzt hat. Im Gegenzug wertet der Dollar auf, die Anleiherenditen steigen und die Aktienkurse fallen.

Nur ein Drittel der Marktkapitalisierung

Laut dem Portal Coinmarketcap beträgt der Wert von rund 19.800 digitalen Währungen derzeit etwa 950 Milliarden US-Dollar. Noch vor sechs Monaten war die Marktkapitalisierung etwa dreimal so hoch, fast drei Billionen Dollar. Ein deutliches Zeichen für den Druck unter dem digitalen Geld.

Überraschenderweise waren Kryptowährungen bis November 2021 trotz bereits hoher Inflationszahlen weiter gewachsen. Einige Anlageexperten haben digitales Geld als Inflationsschutz gelobt. Das hat sich wieder komplett gedreht. Der Druck geht weiter, die Bitcoin-Achterbahn geht weiter, zunächst wohl weniger nach oben, sondern mehr in Richtung neuer Tiefs.

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