Nominiert in der Kategorie Start-ups
Cytolytics GmbH – Automatisierte Analyse medizinischer Daten durch KI
Team: Can Pinar, Serina Pinar, Christoph Zimmermann Thema: KI-Projekte
Ziel ist es, Krebs durch die Kombination von Deep Technology und Medizin besser frühzeitig zu erkennen. Das Start-up der MedTech Cytolytics GmbH hat sich auf die automatisierte Analyse medizinischer Daten mit KI mittels einer über zwei Jahre mit medizinischen Forschern entwickelten Software spezialisiert, die 2022 auf den Markt kommen soll.
Die Analysezeiten für Forscher in institutionellen und industriellen Forschungslabors, die durchflusszytometrische Forschung durchführen, wurden von zwei bis drei Stunden auf drei oder sechs Minuten reduziert, was eine beispiellose Ansicht der Daten ermöglicht. Darüber hinaus richtet sich Cytolytics an forschende Biotechnologie- und Pharmaunternehmen, die beispielsweise in der Arzneimittelentwicklung tätig sind. Da für diese beiden Zielgruppen keine CE-Zertifizierung erforderlich ist, stehen sie zunächst im Fokus des Start-ups, das sein Produkt durch eine parallele Zertifizierung an die Kliniken anpassen will.
Das Unternehmen startet in den etwa 6 Milliarden US-Dollar schweren Markt für Durchflusszytometrie, in dem es damit beginnt, Machine-Learning-Modelle disziplinunabhängig zu entwickeln und damit auf verschiedene Bereiche der Lebenswissenschaften zu übertragen. Die Konkurrenz bietet eine manuelle Analyse, die mit begrenzten Dateninformationen mehr Zeit erfordert. Das Start-up arbeitet mit renommierten und führenden Forschungsinstituten wie dem Deutschen Krebsforschungszentrum, Helmholtz-Zentrum und dem Universitätsklinikum Tübingen zusammen und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet und zu einem der zehn innovativsten Start-ups Deutschlands gewählt.
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Weitere Informationen unter www.cytolytics.de
Kategorie Start-ups: Das Cytolytics-Team
vl: Can Pinar, Serina Pinar, Christoph Zimmermann.
(Foto: PR)
Digital Health Systems GmbH – Digitaler Tablettendruck
Team: Dr. Markus Dachtler, Prof. DR. Christian FrankenProf. DR. Gerald Huber Themenbereich: Gesundheitsförderung
Tabletten mit dem Wirkstoff, den Patienten wirklich brauchen, also individualisierte Medikamente. Das steckt hinter der Idee von DiHeSys. Die Anzahl der Tabletten, die der Patient einnehmen muss, kann reduziert und individuell angepasst werden. Dadurch können beispielsweise Nebenwirkungen reduziert werden. Ein weiterer Vorteil für das Gesundheitssystem: Reduzierung von Arzneimittelabfällen und Lieferengpässen, da nur das Nötigste produziert und somit Kosten reduziert werden.
Neben 2D- und 3D-Druckerhardware bietet DiHeSys Software und Tinten / Polymere an, die Wirkstoffe enthalten. Die Verwendung erfolgt im gesetzlichen Rahmen der Apotheken und auf Grundlage individueller Verordnungen. Das Produkt soll in Pilotprojekten in reduzierter therapeutischer Breite getestet und der medizinische Nutzen nachgewiesen werden.
Das Unternehmen DiHeSys wurde 2018 gegründet. Die entsprechenden Patente wurden bereits erteilt oder befinden sich in der Zulassungsphase. Das Projekt steht kurz vor der Markteinführung durch Pilotprojekte und hat bereits mehrere Auszeichnungen und Förderungen erhalten.
Weitere Informationen unter www.digital-health-systems.com
Kategorie Start-ups: Das Team Digital Health Systems
(Foto: PR)
Endo Health GmbH: Endo-Anwendung verbessert die Lebensqualität von Patientinnen mit Endometriose
Team: Dr. Nadine Rohloff, Markus Rothenhöfer Thema: Sonstiges
In Deutschland erkranken jährlich 40.000 Frauen an Endometriose. Hier kommen die Endo-Anwendung, das Endo-Ökosystem und die KI-basierte Diagnoseunterstützung ins Spiel. Die Endo-App ist das erste zugelassene digitale Medizinprodukt für Frauen mit dieser Erkrankung. Die Anwendung verbessert die Lebensqualität der Betroffenen durch ihren multimodalen Therapieansatz und bietet: Endometriose-Tagebuch, Übungen und Kurse in Physiotherapie, Gynäkologie, Psychologie, Yoga, Ernährungsmedizin und bietet soziale Unterstützung.
Studien haben gezeigt, dass die Lebensqualität der Anwendungsnutzer zunimmt. Dies basiert auch auf einer multimodalen Behandlung von chronischen Schmerzen und Symptomen, einer verbesserten Belastbarkeit und Bewältigung. Endo Health steht konkurrierenden Produkten gegenüber, die nicht-medizinische Geräte anbieten.
Die Endo-Anwendung ist als Medizinprodukt zugelassen und stark auf Datenschutz und Computersicherheit angewiesen. Das Unternehmen wurde vom Freistaat Sachsen und der EU gefördert, Gespräche mit mehreren Krankenkassen laufen. Das Start-up wurde in den „Startup Accelerator Spinlab“ aufgenommen.
Weitere Informationen unter www.endometriosi.app
Startups-Kategorie: Endo Health
Lellis GmbH – „helpsole“ reduziert das Sturzrisiko bei Menschen mit Parkinson
Team: Ines Nechi Thema: Sonstiges
Parkinson-Patienten leiden unter einer Vielzahl von Symptomen, die die motorischen Fähigkeiten und den Gang beeinträchtigen. Dadurch erhöht sich auch die Sturzgefahr. Um den Gang zu stabilisieren und Stürze zu vermeiden, hat Lellis eine intelligente „Hilfssohle“-Vorlage entwickelt. Dieser erkennt durch KI Unregelmäßigkeiten im Verlauf und setzt zum richtigen Zeitpunkt einen externen Stimulus. Das System beinhaltet Pocket Neuro, eine Anwendung, die den Verlauf des Gangbildes aufzeichnet und eine Simulation des zukünftigen Verlaufs berechnet.
Das Einsetzen von Smart Shoes soll Patienten helfen, die vom Symptom „Freezing“ betroffen sind und deren Lebensqualität auf diese Weise verbessert werden könnte. In der DACH-Region werden jährlich etwa 192.000 Stürze mit etwa 45.000 Knochenbrüchen gezählt. Wearables als „Hilfssohle“ mit ihren Methoden zur Verbesserung des Gangbildes und zur Vermeidung von Stürzen könnten helfen, diese Zahlen zu reduzieren und damit das Gesundheitssystem zu entlasten.
Es ist geplant, die „helpsole“ in Kombination mit den „helpsocks“ in Form eines Abo-Modells auf den Markt zu bringen. Der Vorteil des Lellis-Produkts gegenüber der Konkurrenz ist das Einfügen von diskreten Kommentaren in Echtzeit zur Unterstützung des täglichen Lebens. Die Templates befinden sich derzeit in der ersten klinischen Prüfung. Im dritten Quartal 2022 startet ein EU-Forschungsprojekt mit einem deutschen Materialforschungspartner
Weitere Informationen unter www.helpsole.com
Kategorie Start-ups: Das Team der Lellis GmbH mit der Lösung „helpsole“.
(Foto: PR)
munevo – Innovative Kopfsteuerung für Elektrorollstühle
Team: Claudiu Leverenz, Konstantin Madaus, Ashish Trivedi Themenbereich: Andere
2019 stellte munevo das hochinnovative munevo DRIVE-System vor, das es Menschen mit ALS, MS oder Querschnittsgelähmten ermöglicht, ihren Elektrorollstuhl mit Hilfe einer Datenbrille freihändig zu fahren und einzustellen.
Inzwischen haben die Entwickler das Anwendungsspektrum deutlich intensiviert und erweitert: Auch Computer, Smartphones, ein Roboterarm und Smart-Home-Anwendungen lassen sich mit Smart Glass steuern. Der weltweite Markt für dieses Segment wird auf etwa 3 Milliarden US-Dollar geschätzt. Im aktuellen Marktumfeld gibt es vor allem rein mechanische Anwendungen wie Kinnsteuerungen
munevo bietet eine alltagstaugliche digitale Alternative, die – immer wieder neu kalibrierbar – perfekt auf die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern abgestimmt ist. Das Originalprodukt wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.
Weitere Informationen unter www.munevo.com
Kategorie Start-ups: Das Team von munevo
(Foto: PR)