Raketenwerfer bis Anfang August: Lambrecht sichert der Ukraine baldige Waffenlieferungen zu

Lambrechts Raketenwerfer Anfang August versichert der Ukraine baldige Waffenlieferungen

16.06.2022, 09:42 Uhr

Die Ukraine erhält Waffen aus der ganzen Welt, um sich gegen einen russischen Angriff zu verteidigen. Es wird auch gesagt, dass es schwere Artilleriegeschütze aus Deutschland gibt, aber der Transfer ist langsam. Aber bald soll es losgehen, verspricht Verteidigungsminister Lambrecht.

Laut Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht werden in Kürze schwere Artilleriegeschütze für die Ukraine aus Deutschland verfügbar sein. „Die Ausbildung ist fast abgeschlossen. Und jetzt können die ausgebildeten ukrainischen Soldaten mit Panzergranaten in die Ukraine verlegt werden“, sagte der SPD-Politiker dem „Morgenmagazin“ des ZDF. Auch die versprochene Auslieferung von außer Dienst gestellten Flugabwehrpanzern des Typs „Cheetah“ stehe unmittelbar bevor: „Der „Cheetah“ wird nun schnell lieferbar sein.“

Er verwies auch auf die Zusage, gemeinsam mit den USA und Großbritannien mehrere Raketenwerfer an die Ukraine zu liefern. „Deutschland wird sich mit drei solchen Systemen beteiligen, aber auch mit der entsprechenden Anzahl an Raketen, Ersatzteilen und hier wieder mit Training“, sagte Lambrecht. „Das Training an diesen Mehrfachraketenwerfern kann Ende Juni beginnen, was bedeutet, dass sie Ende Juli oder Anfang August ausgeliefert werden können“, sagte er bei einem Treffen mit seinen Amtskollegen in den Mitgliedstaaten der US-NATO in Brüssel. Ihrer Ansicht nach lassen die Verpflichtungen der Bundeswehr zur Bereitstellung von Technologie innerhalb der Nato nicht mehr zu. “Der Test hat gezeigt, dass wir zwei solcher Systeme plus eine Reserve anbieten können.”

Auch der Austausch von Ringen mit Nato-Partnern, die ältere sowjetische Waffen in die Ukraine liefern und Ersatz aus Deutschland bekommen könnten, sei “auf dem richtigen Weg”, sagte Lambrecht. “Wir sind gerade dabei, es mit Tschechien umzusetzen.” Und: “Wir sind im Gespräch und Austausch mit Griechenland, aber auch mit Polen, mit Slowenien.”

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *