FPÖ – Steger: Kandidatenstatus der Ukraine wäre eklatanter Vertragsbruch!

Bundeskanzler Nehammer darf dem Vorgehen der EU-Kommission nicht zustimmen

Wien (OTS) – „Die heutige Empfehlung der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, die Ukraine in die Kandidatenliste der Europäischen Union aufzunehmen, ist an Absurdität kaum zu überbieten. Die Moralistengruppe in Brüssel ist in einen Zustand blinder Beteiligung verfallen, der scheinbar nur irrationale Politik ermöglicht. Die Ukraine erfüllt in keiner Weise die Aufnahmekriterien und befindet sich noch in einem andauernden Krieg mit Russland, der das gesamte Staatsgebilde und dessen Infrastruktur bedroht. Hinzu kommen das extrem niedrige Wirtschaftsniveau, die grassierende Korruption und der Mangel an Rechtsstaatlichkeit. Diese Tatsachen machen deutlich, dass die Ukraine meilenweit davon entfernt ist, ein EU-Kandidat zu werden. Alles andere wäre ein eklatanter Vertragsbruch“, sagte FPÖ-Europa-Sprecherin NAbg Petra Steger.

„Nach Sanktionen und Waffenlieferungen hat die EU mit der heutigen Empfehlung einen weiteren Schritt in Richtung Steigen getan, was auch unsere Öl- und Gasversorgung gefährden könnte.“ Bundeskanzler Nehammer ist gefragt Die EU muss ihre völlige Ignoranz gegenüber den Fakten und Interessen Russlands beenden und Endlich auf die Friedensverhandlungen setzen, damit das Leid der Menschen nicht unnötig weitergeht“, forderte NAbg. Steger. Abschließend kommentierte der europaliberale Sprecher: „Die irrationale Politik der EU lässt sich nur in einem Satz zusammenfassen: Die EU wird abgeschafft!

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