Die Kosten für Lebensmittel, Energie, Treibstoff, Wohnungen und dergleichen steigen weiter. Vizekanzler Kogler erwägt nun weitere Entlastungen.
Satte 28 Milliarden Euro will die Bundesregierung in den nächsten vier Jahren ausgeben, um die Inflation in Österreich zu dämpfen. Denn die Folgen sind in immer mehr Bereichen des täglichen Lebens zu spüren. Und noch immer ist kein Ende der Kostenexplosion in Sicht.
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Andererseits! Im Mai stieg die Inflationsrate wieder auf 7,7 Prozent. Das ist der höchste Wert seit über 40 Jahren. Angesichts der massiven Inflation und Preissteigerungen denkt Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) nun an zusätzliche Entlastungen für Mieter!
„Wir sind mit den Bundesländern im Gespräch“
Diese sollen aber nicht über eine Mietobergrenze, sondern über Wohngeld kommen. „Wir sind dazu mit den Bundesländern im Gespräch“, sagte der Vizepräsident von „Standard“ (Samstagausgabe). Außerdem sind direkte Eingriffe nur in die Richtwert- und Kategoriemieten möglich.
“Aber diese betreffen nur einen kleinen Teil des Marktes”; das würde “nicht viele Millionen Menschen” betreffen, fährt der Bericht fort. Zudem sei es auch eine verfassungsrechtliche Frage, “wenn ständig eingegriffen wird”. „Also ist es wahrscheinlich ein Problem, das durch die Wohnhilfe angegangen werden muss, also Hilfe für diejenigen, die sie brauchen“, erklärt Kogler.
Neben der Wohnbauförderung seien “Bundesländer damit beschäftigt, Leerstandssteuern auf unvermietete Wohnungen einzutreiben”, sagte der Grünen-Chef gegenüber “Standard”. Das habe „einen gewissen Führungseffekt, den wir als Regierung gerne unterstützen würden“.
Navigationskonto am 18.06.2022, 10:55 | Akt: 18.06.2022, 11:07