Schweiz schlägt 0:3 – WM-Viertelfinal-Finale: Böses Erwachen gegen USA

Die Schweiz reist ohne die ersehnte Medaille von der WM in Finnland nach Hause. 5:39 Minuten vor Schluss zerstörten die Amerikaner mit dem 3. Tor die letzten Hoffnungen der Mannschaft auf eine Wende.

Für die Schweizer ist das Viertelfinal-Aus nach der ungeschlagenen Gruppenphase mit 7 Siegen in 7 Spielen eine grosse Enttäuschung. Das Team von Patrick Fischer erzielte nicht nur kein Tor, sondern konnte die guten Leistungen der Gruppenphase auch energetisch nicht nutzen.

Slapstick-Gegentore und Corvi-Aus

Erst ab der Hälfte des Drittels waren die Schweizer den Amerikanern überlegen, aber sie brachten den Rekord nicht ins Tor von Jeremy Swayman. Der Torhüter der Boston Bruins hatte einen guten Tag und hielt alle 33 Torschüsse. Die in Gruppenspielen hochgelobte Schweizer Offensive hatte oft nicht die Spielfreude der Vorrunde.

Kurz nach Beginn des zweiten Drittels scheiterte Timo Meier mit seinem Treffer am Torerfolg. Fabrice Herzog hatte ein paar gute Gelegenheiten zu antworten, aber der Torhüter der Hausherren war einfach nicht zu schlagen. Doch der Stürmer des EV Zug hatte das gleiche Pech wie Nico Hischier oder Denis Malgin, die zwei Amerikaner schlugen, dann aber in Swayman ebenfalls ihren Meister fanden.

Das erste Drittel steht seither unter dem Motto „Wenn es nicht gut läuft, kommt Pech“. Die beiden Tore der Schweizer in den ersten 20 Minuten verdienten den Slapstick-Titel:

  • Timo Meier steht am Elfmeterpunkt, weil er den Ball weggetreten hat. Ben Meyers steckt die Schallplatte nach einem Feilschen in den Schlitz. Calvin Thürkauf sieht den Rekord nicht, geht rückwärts und schiebt ihn traurig mit seinem Schlittschuh ins eigene Tor – 1:0 USA.
  • Adam Gaudette entkommt Dominik Egli nach einer Standardsituation. Der Schweizer Verteidiger will klären, zeitgleich verlässt Leonardo Genoni seinen Strafraum. Der Schweizer Torhüter schnappte sich den Puck, aber dieser sprang über ihn hinweg und landete erneut bei Gaudette, der auf den Knien zum 2:0 traf.

Zu allem Übel für die Nati verletzte sich Enzo Corvi, als das Spiel härter wurde, und musste das Feld verlassen. Der HCD-Stürmer stürzte mit hoher Geschwindigkeit in die Strecke, nachdem er von Andrew Peeke kontrolliert worden war. Er kam mit blutendem Gesicht aus dem Eis und kam nie wieder zurück. Fischer musste mit Andres Ambühl und Herzog, die zuvor sehr gute Leistungen im Weltcup gezeigt hatten, von Beginn an die Linien wechseln.

Nur zwei untypische Werte nach oben

Die Schweizer Viertelfinal-Bilanz an der WM ist mehr als durchwachsen. Seit der Jahrtausendwende hat die Schweiz 13 Viertelfinals bestritten. Er konnte nur zwei davon gewinnen. 2013 in Schweden und 2018 in Dänemark, beide Male in Folge, um die Silbermedaille zu gewinnen. Allerdings verlor der Schweizer elfmal ein Viertelfinale. 8 Mal hast du den Sprung in die Playoffs nicht geschafft.

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