Grazer Dona-Preis für Vesna Petković

Die Künstlerin und Musikerin Vesna Petković, Chorleiterin und Chorförderin SoSamma, wurde für ihr herausragendes Engagement mit dem Grazer Frauenpreis ausgezeichnet. Als Projekt wurde die „Galerie gegen Sexismus“ ausgezeichnet.

21.05.2022 17.40

Ab heute, 17.40 Uhr online

Grazer Frauenpreis:

Ziel ist es, Initiativen zu würdigen, die feministische und politische Anliegen von Frauen vertreten, und die Schaffung von Geschlechtergerechtigkeit voranzutreiben. Projekte von und für Frauen werden jährlich mit einem mit 6.000 Euro dotierten Preis ausgezeichnet.

Die beiden Grazer Frauenpreise wurden am Freitagabend in den Grazer Kasematten verliehen. Das städtische Referat für Frauen und Gleichstellung organisierte die Ehrung für besondere Frauen und ihre Projekte: Insgesamt 30 wurden vorgestellt; 13 Nominierungen gab es für den Women’s Award for Outstanding Engagement, der in diesem Jahr an Vesna Petković ging.

Petković: “Ich bin sehr dankbar”

Unter tosendem Applaus überreichte Vizebürgermeisterin Judith Schwentner Petković den Frauenpreis als Chorleiterin und Förderin des SoSamma-Chores. Der SoSamma-Chor gilt als wichtige Institution für Frauen in Graz: Junge Mütter, Frauen verschiedener Nationalitäten und Altersgruppen kommen hier zusammen, um sich gegenseitig zu stärken.

Stadt Graz/Fischer überfordert: Vesna Petković

Der Sieger war überwältigt: „Ich habe nichts vorbereitet. Ich bin sehr dankbar.” Und Petković wandte sich an seine Herzensdamen und scherzte: „Ihr Mädchen wisst es die ganze Zeit und habt nichts gesagt.“ Mit drei Gesangsproben bewies der Chor sein Können.

Preisgekröntes Projekt „Galerie gegen Sexismus“.

Der Frauenpreis 2022 für das Projekt ging an die „Galerie gegen Sexismus“ der „Catcalls de Graz“. Stellvertretend nahmen Sarah Kampitsch und Anna Majcan den Preis entgegen. Das Projekt macht auf sexuelle Belästigung im Alltag und auf der Straße aufmerksam.

Stadt Graz / Fischer Sarah Kampitsch und Anna Majcan mit Elke Kahr

„Galerie gegen Sexismus“ gibt dem Sexismus, den wir täglich erleben, eine neue Ausdrucksform. Die beiden Gewinner ließen ihrer Freude freien Lauf: „Erstaunlich. Wir haben gewartet, aber wir haben nicht damit gerechnet. Mit dem Preisgeld können wir die Galerie dieses Jahr eröffnen und nächstes Jahr arbeiten sie und werden daher noch mehr zum Thema beitragen.“ .” .

Macht in jedem Werk

Bürgermeisterin Kahr zeigt sich begeistert von den tollen Initiativen der Frauen, mit denen jede Kraft wirkt: „Man kann sagen, dass sich in unserer Stadt viel tut. Vieles weiß ich, aber vieles ist auch völlig neu für mich. Ich freue mich besonders. Ich brauche mir keine Sorgen zu machen. Es sind genug junge Frauen dabei.“ Jedes Projekt sei notwendig und willkommen, sagt Kahr.

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