Zurich Dance Academy: Missbrauchsvorwürfe durch Alumni: Management tritt zurück

Der Rektor der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) hat eine Untersuchung wegen Missbrauchsvorwürfen an der Tanzakademie Zürich (TaZ) eingeleitet. Die Universität hofft, bis Ende des Jahres eine vollständige Erklärung zu haben. Wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heißt, ist die Einleitung des Verwaltungsverfahrens für das Leitungsteam der TaZ, die Mitglieder der TaZ und für den Weiterbetrieb der Schule eine große Belastung und eine große Herausforderung. Ausbildungsbetrieb vereinbarte das Leitungsteam mit der Hochschulleitung eine befristete Besetzung der Geschäftsstelle.

„Wir haben diese Entscheidung schweren Herzens getroffen. Wir wollen die Institution schützen und ein Umfeld schaffen, in dem sich die Studierenden am TaZ auf ihre Ausbildung konzentrieren können. Sobald die Forschungsergebnisse vorliegen, werden wir gemeinsam über die nächsten Schritte entscheiden.“ mit ZHdK-Vertretern”, sagten Steffi Scherzer und Oliver Matz in einer Mitteilung.

Die Zurich Dance Academy führt ihre Ballettausbildung auf dem Campus der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) durch. Der Missbrauch soll mindestens bis 2021 gedauert haben: Alumni der Zürcher Tanzakademie berichteten der Wochenzeitung «Die Zeit», dass sie täglich von verschiedenen Lehrern gedemütigt und gedemütigt wurden. Es verursachte unter anderem Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen mit extremen Gewichtsangaben und Körperverlegenheit. Teilweise wurde sogar körperliche Gewalt angewendet. In der Folge sollen die Betroffenen unter Depressionen, Angst- und Essstörungen leiden und Suizidgedanken gehabt haben.

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