Gepostet am 23. Juni 2022, 10:03 Uhr
Die Mitarbeitenden des Bodenassistenten von Swissport haben ihren Kollektivvertrag per Ende 2022 gekündigt. Nun drohen die Bodenverantwortlichen mit Streik.
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Droht dem Flughafen Zürich der Kollaps?
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Mitarbeiter der Bodenabfertiger von Swissport drohen mit Kampfmassnahmen.
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Mitarbeiter des Bodenbetreibers Swissport haben ihren Kollektivvertrag gekündigt, wie die Gewerkschaften SEV-GATA, VPOD und KFMV in einer Medienmitteilung schreiben. Eine Fortsetzung der GAV-Krise ist den Mitarbeitenden unter den aktuellen Umständen nicht mehr zumutbar. Kampfmaßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen sind nicht ausgeschlossen.
Grund für die Kündigung sei «die Weigerung von Swisssport, zum gewohnten GAV 2019 zurückzukehren, eine Anpassung der Lebenshaltungskosten zu bezahlen, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie nicht tragfähige Arbeitsbedingungen am Standort Zürich ausreichend zu berücksichtigen», sagt er. die Pressemitteilung.
Chaos auf europäischen Flughäfen
Swissport-Mitarbeiter laufen am Limit, schreiben die Gewerkschaften SEV-GATA, VPOD und KFMV. Akuter Personalmangel führt zu einer massiven Überlastung der Mitarbeiter, was zu Ausfällen und psychischen Erkrankungen führt.
Die Hektik der Sommerferien hat bereits an anderen europäischen Flughäfen für Chaos gesorgt. Viele Flüge mussten wegen Personalmangels gestrichen werden. Die Schweizer haben ihr Angebot bereits reduziert.
Es werde noch einige Zeit dauern, bis das gesamte System, die Luftfahrtindustrie, „wieder auf Kurs kommt“ und auf dem Niveau ist, das es vor Corona hatte, sagt Christian Laesser, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der St. John’s University. Gallen. „Die Akteure, also Flughäfen, Fluggesellschaften, Energieversorger und Bodenbetreiber, sind voneinander abhängig. Ihr ‚Startup‘ verläuft nicht reibungslos.“
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