Stand: 24.06.2022 16:32 Uhr
Der Oberste Gerichtshof der USA hat das Abtreibungsgesetz des Landes gekippt. Die Mehrheit der Richter stimmte für eine entsprechende Entscheidung, die seit fast 50 Jahren in Kraft ist. Das teilte der Oberste Gerichtshof mit.
Der Oberste Gerichtshof der USA hat das Abtreibungsgesetz des Landes gekippt. Sechs der neun Richter stimmten dafür, teilte der Oberste Gerichtshof mit.
Sie entschieden sich gegen eine historische 50-jährige Entscheidung. 1973 im Fall Roe v. Wade erlaubt Abtreibungen in den Vereinigten Staaten, bevor ein Fötus lebensfähig ist, was ungefähr der 24. Schwangerschaftswoche entspricht.
Mit dem neuen Urteil liegt die Entscheidung über das Recht auf Abtreibung nun bei den einzelnen Staaten. Mehrere Staaten haben bereits Gesetze, die Abtreibungen stark einschränken. Sie sind jetzt gültig, nachdem eine einheitliche Regelung nicht mehr anwendbar ist.
Im Mai brachten die Demokraten das Recht auf Abtreibung in den Senat ein. Dies schlug jedoch fehl.