NRW-CDU stimmt für Koalition mit Grünen

Als Beispiel nannte Wüst die Windenergie. Der Koalitionsvertrag hebt die Abstandsregeln auf. Das mag aus Sicht der CDU seltsam erscheinen, aber der Wildwuchs der Anlagen sei dennoch verhindert worden, sagt Wüst. Er zitierte einen sauerländischen Parteikollegen, der sagte, es seien besser 50 Windräder an einem Ort als 50 wild verstreut.

Wüst geht näher auf die schulischen und innenpolitischen Entscheidungen ein. Als Wüst erwähnt, dass Sonderschulen beibehalten werden sollten, sowie die Innenpolitik von Herbert Reul, wird er von Applaus unterbrochen. Es gibt wichtige Punkte für das Spiel, die hier mit den Grünen geklärt wurden.

Kritik am Vertrag? So gut wie keine!

„Klick“ – so aufgeregt Wüst – ich habe es mit dem Städtebaurecht geschafft. Die Transformation der Wirtschaft werde nur gelingen, wenn Genehmigungen und Planungen „standardisiert, automatisiert und digitalisiert“ würden. Das wollten auch die Grünen.

Wüsts Rede dauerte keine 15 Minuten. Am Ende stimmten nur vier der 584 anwesenden Delegierten gegen den Koalitionsvertrag. Es gibt auch eine Enthaltung. Die Diskussion nach Wüsts Rede war kurz: Nur ein Redner gab die Information, dass der Kampf gegen einen „Senne-Nationalpark“ fortgesetzt werde. Der Ministerpräsident sollte es den Grünen sagen.

Die Grünen entscheiden in Bielefeld

Für die CDU also ein einfacher Vormittag ohne große Debatte. Bei den Grünen wird das sicher anders sein. Sie entscheiden in Bielefeld über den Koalitionsvertrag. Auch Ihre Zustimmung gilt als sicher, allerdings wird der Parteitag in keinster Weise so gut wie bei der CDU stattfinden. Einige Parteipolitiker sind unglücklich, dass sie keinen Ministerposten bekommen haben.

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