„Die Botschaft dient als Logistikstützpunkt“, spioniert Russland die Schweiz aus

In der Schweiz gibt es zahlreiche russische Spione und Agenten, viele davon unter diplomatischer Tarnung. Seit dem Krieg in der Ukraine ist ihre Zahl wahrscheinlich gestiegen. Was tust du da?

Abgewiesen und in Den Haag festgenommen: Diese vier Spione mit Diplomatenpass wollten 2018 angeblich nach Spiez reisen. Alexei Morenets (oben rechts) und Yevgeny Serebryakov (unten links) waren in einen Piratenangriff auf die Anti-Doping-Agentur in Lausanne verwickelt September 2016.

Verteidigungsministerium der Niederlande

Seit Putins Truppen am 24. Februar in die Ukraine einmarschiert sind, haben westliche Länder etwa 500 russische Diplomaten nach Hause geschickt. Deutschland beispielsweise reagierte auf das Massaker von Bucha im April mit der Ausweisung von 40 Mitarbeitern der russischen Botschaft. Schnell wurde klar, dass es sich nicht nur um ein politisches Signal handelte. Bundesinnenministerin Nancy Faeser sagte: „Wir haben 40 Personen ausgewählt, die den russischen Geheimdiensten zugeteilt werden sollen.“

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