Österreichs Gasspeicher sind im europäischen Vergleich gut gefüllt. Bisher ist jedoch nur ein Viertel für Privatkunden reserviert. Der Anteil soll steigen.
Wien. Während Deutschland Notfallpläne auspackt, ist Österreich noch entspannt. Immerhin sind Stand Dienstag 43,3 Prozent des Jahresgasbedarfs gespeichert, Deutschland hat nur 14,6 Prozent gespeichert. Damit hat Österreich nach Lettland die zweithöchste Lagerhaltung bezogen auf den Verbrauch. Es wirkt ein wenig beruhigend, nur: Das meiste davon wurde den österreichischen Verbrauchern noch nicht zugesagt.
Valide Daten zum Gasmarkt zu erhalten, ist schwierig: Zu privat sind die Speicher und ihre Kunden, zu sensibel ist der Markt derzeit. Die hartnäckigen Konsultationen der „Presse“ brachten jedoch zumindest einige interessante Kennzahlen hervor: etwa, dass derzeit nur zehn Prozent der Speicher mit Gas gefüllt sind, das für österreichische Endverbraucher bestimmt ist, und dass es auch als solches gekennzeichnet ist. Dies gilt auch für Privathaushalte und Gewerbe und sollte der E-Control mitgeteilt werden.