Wimbledon: Serena Williams verliert einen dreistündigen Thriller gegen Harmony Tan

Serena Williams war lange Zeit der Schatten der Spielerin, die 23 Grand-Slam-Titel gewonnen hat.

Nachdem er den All England Club vor genau einem Jahr verlassen hatte, hatte der 40-Jährige auf der Tour kein Spiel bestritten.

Erst wegen einer Oberschenkelverletzung, dann rückte sein Leben abseits der Tennisplätze in den Vordergrund. Williams trat bei den Oscars, der Met Gala auf oder kümmerte sich um seine Investmentfirma „Serena Ventures“.

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In Wimbledon ließ er zunächst offen, ob er sein angeblich erst vor wenigen Wochen beschlossenes Comeback auf der Tennistour fortsetzt.

Fans feuern Williams fieberhaft an

Von Zeit zu Zeit glänzte Williams’ Können und das Publikum jubelte. Ich wollte eine Fortsetzung der Show, die der All England Club seit Tagen veranstaltet. Er wollte Williams zum Sieg peitschen. Aber Tan konterte erfolgreich. Als der Thriller im Tiebreak seinen Höhepunkt erreichte, behielt er die Nerven.

Für Williams war es das 21. (!) Turnier an der Church Road. Letztes Jahr rutschte er auf dem Centre Court aus und schied verletzt aus. Aber er wollte es noch einmal machen, mit 40 Jahren, mit einer Tochter, einer Investmentgesellschaft und allen Verpflichtungen, die das Leben als Superstar in den USA mit sich bringt.

Der einzige, der bis kurz vor Wimbledon nicht mehr spielte, war Tennis, als er im Doppel nach Eastbourne zurückkehrte. Allerdings blieben Zweifel an seiner Form. Er war sich der Schwächen der Beinarbeit so bewusst, dass die siebenmalige Wimbledon-Siegerin nicht mehr die herausragende Spielerin sein konnte, die sie war. Und sie hatte nichts zu verlieren.

Williams verschafft dem Tiebreak der Partei einen klaren Vorteil

Allerdings hatte Williams im entscheidenden Satz bereits zum 5:4-Erfolg serviert und den Einzug in die nächste Runde dennoch abgegeben. Im Tiebreak des dritten Satzmatches stand er bereits 4:0 und ging am Ende mit einem 7:10 leer aus.

„Ich habe Serena so oft im Fernsehen gesehen, sie ist eine Legende, jetzt ist sie großartig“, sagte Tan in einem Interview nach dem Spiel auf dem Platz.

(mit SID)

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