Ukrainekrieg: Tödliche Einschläge weit hinter der Front

Russland hat in den letzten Tagen Raketen auf ukrainische Städte regnen lassen. Die meisten Opfer ereigneten sich, als eine Cruise Missile ein überfülltes Einkaufszentrum traf. Die G-7-Staaten sprachen von einem Kriegsverbrechen.

Nach dem Raketenangriff am Montag steigen dichte Rauchwolken aus dem Einkaufszentrum Krementschuk auf.

Spule / AP

Die Rakete landete am Nachmittag, mitten in der Einkaufszeit. Nach Angaben der Behörden befanden sich zum Zeitpunkt des Angriffs am Montag mehr als 1.000 Menschen im Einkaufszentrum Kremenchuk. Obwohl es einen Luftangriff gegeben habe, hätten nicht alle rechtzeitig im Flakbunker auf der anderen Straßenseite eintreffen können, sagte der ukrainische Innenminister Denis Monastirski. Nach Angaben der Behörden starben mindestens 18 Menschen in den Flammen, 57 weitere wurden verletzt. Die Feuerwehr konnte die Hölle erst am Abend unter Kontrolle bringen.

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