Schauspiel im Zoo Zürich
Das Elefantenbaby Umesh (†2) ist gestorben
Der zweijährige Umesh-Elefantenbulle starb am Dienstagabend trotz intensiver, mehrtägiger Behandlung an einem für Elefanten typischen Herpesvirus.
Gepostet: vor 32 Minuten
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Aktualisiert: vor 5 Minuten
Wie der Zoo Zürich zuvor berichtete, hat sich der zweijährige Umesh-Elefantenbulle mit einem für Elefanten typischen und besonders für Jungtiere gefährlichen Herpesvirus angesteckt. Nach Beginn der antiviralen Therapie am Wochenende zeigten Umeshs Blutwerte keine Besserung und verschlechterten sich weiter.
Die ersten Symptome der gefürchteten Krankheit traten am Dienstagmorgen auf, woraufhin er trotz laufender Behandlung am Abend plötzlich verstarb. Nach seinem Tod blieb Umesh laut Zoo Zürich über Nacht bei seiner Familie. So konnten sich die beiden Schwestern Omysha (8) und Chandra (20) und die indische Mutter (36) von ihm verabschieden.
Die Forschung arbeitet an einer Impfung
Umesh wird jetzt von der Tierklinik untersucht. Diese Studie kann helfen, das Elephant Endothelial Herpes Virus (EEHV) in Zukunft besser zu verstehen und Behandlungsmethoden weiter zu optimieren. Beispielsweise wird derzeit mit dem Ziel geforscht, einen Impfstoff gegen EEHV zu entwickeln. Dies könnte in Zukunft junge Elefanten vor dem Virus schützen.
«Der Zoo Zürich bedauert Umeshs Tod zutiefst», heisst es in einer Mitteilung. EEHV ist bei Elefanten sehr verbreitet, daher kommen die meisten Tiere irgendwann damit in Kontakt und infizieren sich. Gerade bei Jungtieren besteht immer die Gefahr, dass es plötzlich explodiert. Dies betrifft sowohl Elefanten in Zoos als auch Wildpopulationen. (nein)