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Bei den French Open gab es nach Angaben der Französin Alizé Cornet mehr Kronen-Verdachtsfälle als bisher bekannt.
Bildunterschrift: Alizé Cornet spricht Klartext. Keystone / EPA / Christophe Petit Tesson
Jeder weiß das, aber niemand sagt etwas: So hätte es vor einem Monat bei Roland Garros sein sollen, sagt zumindest Alizé Cornet in der französischen Sportzeitung L’Équipe.
Zwischen den Spielern des Pariser Grand-Slam-Turniers habe es eine „Krone-Epidemie“ und eine „Vertraulichkeitsvereinbarung“ gegeben, sagte der 32-Jährige beim aktuellen Wimbledon-Turnier. “Wir werden uns nicht auf die Probe stellen, damit wir nicht in Schwierigkeiten geraten.”
Jeder in der Umkleidekabine hatte sie und wir sagten nichts.
Crown-Protokoll in Paris?
Bei den French Open gab es für Profis keine Test- oder Impfpflicht. Die tschechische Meisterin Barbora Krejcikova gab während des Turniers bekannt, dass sie positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. „Jeder hatte ihn in der Kabine und wir haben nichts gesagt“, sagte Cornet, der fortfährt: „Wenn er in der Presse herauskommt, mit großen Spielern, brennt die Luft, und das macht mir ein bisschen Sorgen.“
Vor ihren Erstrundenspielen in Wimbledon waren der Mitfavorit Matteo Berrettini aus Italien und der Kroate Marin Cilic aufgrund positiver Kronentests zurückgetreten. Cornet, 32, fürchtet deshalb die Einführung eines Kronenprotokolls in London.