Krems zieht nach dem Krimi ins HLA-Finale ein

Nach einem dramatischen Halbfinal-Krimi haben die Handballer des UHK Krems das Finale der österreichischen HLA Men’s League erreicht. Die Wachauer setzten sich am Dienstagabend bei Fivers Margareten mit 44:43 nach Elfmeterschießen durch und gewannen die „Best of Three“-Halbfinalserie mit 2:1-Siegen. Nach zwei Verlängerungen stand es 38:38 und 33:33, nach regulärer Spielzeit 30:30 (13:13).

GEPA / Philipp Brem

Finalgegner ist nun der Titelverteidiger HC Hard, das erste von drei möglichen Spielen der Finalserie findet am Samstag (20.20 Uhr, live von ORF Sport+ und live) in Vorarlberg statt. Der tragische Held war der beste Spieler von Fivers, Marc-Andre Haunold, der mit 14 Toren der beste Werfer des Spiels war, aber zweimal im Elfmeterschießen verschoss. Marko Simek hat Kremser mit sieben Toren und Sicherheit im entscheidenden Siebenmeter überzeugt.

“Es ist unglaublich”

„Ich bin sprachlos und unendlich glücklich”, sagte Kremser Jakob Jochmann im ORF. „Heute war ein Kampf. Ich wollte nicht aufhören.” Fivers-Flügelspieler Eric Damböck war „sehr traurig“, Kremser hatte „Glück mit seinem Glück“. Seite „hatte.

“Es ist erstaunlich. Ich glaube nicht, dass man so etwas jede Woche aushalten kann. Ähnlich wie bei den Fivers hätte das Spiel in die andere Richtung gehen können. Wenn Sie kein Fan werden, wann werden Sie es tun? Natürlich sind wir es.” müde, aber das gibt Energie pur“, sagte Krems-Trainer Ibish Thaqi.

Fivers kann nicht nachverfolgen

In der ersten Spielhälfte starteten die Fivers besser, ermuntert von ihren Fans. Die Mannschaft von Trainer Peter Eckl behielt über weite Strecken einen Drei-Tore-Vorsprung. Gegen Fivers-Urgestein Markus Kolar spielten die Wachauer allerdings erneut eine Rote Karte, nachdem Jochmann ihm ins Gesicht gegriffen hatte. Wenige Sekunden vor der Pausensirene erreichten die Gäste beim Stand von 13:13 den Ausgleich.

GEPA / Philipp Brem

Offener Schlagabtausch

Nach dem Seitenwechsel waren die Fivers erneut äußerst effizient und zogen schnell auf 19:16 (37.) ab. In der Folge prallten die Kremser zurück und glichen zum 21:21 (44.) aus. Kurz darauf gingen sie erstmals in Führung. Auf Augenhöhe fand ein unglaublich spannender und offenäugiger Schlagabtausch statt. Fünf Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit verfehlte Haunold den Ball mit einem Torschuss.

In der zehnminütigen Verlängerung kamen die Wiener nur um zwei Tore nach vorn, doch Kremser glich in einer chaotischen Schlussphase zum 33:33 aus. In der zweiten Hälfte sah Kremser wie der Sieger aus, doch wenige Sekunden vor Spielende gelang den Fivers der erneute Ausgleich. Auch im Elfmeterschießen verschenkten beide Mannschaften nichts.

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