Zumtobel steigerte Umsatz und Gewinn

Geschäft

Der Vorarlberger Lichtkonzern Zumtobel ist trotz stark gestiegener Rohstoffpreise, Lieferkettenproblemen und dem Krieg in der Ukraine bei Umsatz und Gewinn weiter gewachsen. Der Umsatz stieg um 9,9 Prozent auf 1,15 Milliarden Euro.

07.01.2022 26.08.2022

Ab heute, 8.26 Uhr online

Das Endergebnis lag 2021/22 bei 45,8 Millionen Euro, nach 45,6 Millionen Euro im Vorjahr. Der Geschäftserfolg soll auch den Aktionären in Form einer höheren Dividende zugutekommen.

Auch das Betriebsergebnis konnte deutlich gesteigert werden

Der Umsatz im Leuchtensegment stieg um 6,4 Prozent auf 844,7 Millionen Euro und im Komponentensegment um 19,9 Prozent auf 363,0 Millionen Euro. Das Wachstum wirkte sich auch positiv auf das Betriebsergebnis (EBIT) aus, das von 43,4 Mio. Euro auf 60,8 Mio. Euro stieg.

Das EBIT wurde durch niedrigere Abschreibungs- und Garantiekosten sowie eine höhere Effizienz bei den direkten Arbeitskosten positiv beeinflusst. Dem standen nach Angaben des Unternehmens steigende Kosten für Rohstoffe, Transport und Energie sowie der teilweise Wegfall staatlicher Beihilfen in dem kurzen Tag gegenüber.

Felder: “Ein sehr gutes Jahr”

Firmenchef Alfred Felder blickt positiv auf das Jahr. „Wir haben ein sehr gutes Jahr hinter uns und wollen die Aktionäre am Erfolg der Gruppe beteiligen“, sagte Felder laut Freitagssendung. So wurde der Hauptversammlung im vergangenen Jahr eine Dividende von 0,35 Euro je Aktie vorgeschlagen. Das ist etwa ein Drittel des Nettogewinns. Im Vorjahr wurden 0,20 Euro je Aktie ausgeschüttet.

Trotz der globalen Situation wird weiteres Wachstum erwartet

Im laufenden Jahr werden steigende Preise und Entwicklungen in der Ukraine die Weltkonjunktur und damit auch den Geschäftserfolg von Zumtobel prognostizieren erheblich beeinflussen. Es wird jedoch weiteres Wachstum erwartet. Für das Geschäftsjahr 2022/23 erwartet das Management eine Umsatzsteigerung von 3 bis 6 Prozent und eine EBIT-Marge von 4 bis 5 Prozent (Geschäftsjahr 2021/22: 5,3 Prozent) .

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