Wie einige andere in der Region ist auch die Discount-Tankstelle Mold in Gföhl von Engpässen bei der Kraftstoffversorgung betroffen. Die angeforderten Mengen wurden seit Tagen nicht geliefert, was dazu führte, dass die Lieferung an die Fahrer begrenzt werden musste: Derzeit werden nur 30 Liter pro Tag und Betankung verkauft. Firmeninhaber Gerhard Mould bedauert die Situation und arbeitet nach eigenen Angaben an Lösungen.
Eine Alternative wäre eine Preiserhöhung
Sie ist jedoch hauptsächlich auf Lieferungen der OMV angewiesen, die aufgrund des Unfalls in der Raffinerie Schwechat nicht regulär fahren kann.
„Wir haben uns entschieden, die verkaufte Kraftstoffmenge zu begrenzen, die Alternative wäre gewesen, die Preise zu erhöhen, aber das werden wir nicht im Interesse unserer Kunden tun“, sagt Mould. Alle vertraglich zugesicherten Lieferverpflichtungen werden weiterhin eingehalten.
OMV: „Die aktuelle Situation begrenzt Mengen“
Auf die Frage nach der Ursache erklärt OMV: „Der Spotmarkt bietet Kunden ohne langfristige Verträge in der Regel die Möglichkeit, Produkte günstiger einzukaufen, aber die aktuelle Situation schränkt die am Spotmarkt verfügbaren Mengen entsprechend ein.“
Wir arbeiten hart daran, alle Anforderungen zu erfüllen, aber wir müssen Auftragnehmer priorisieren, um die Verpflichtungen zu erfüllen. Insgesamt konstatiert der OMV Konzern aufgrund einer „massiven Zunahme des Güterverkehrs“ aufgrund der „geopolitischen Lage“ einen „enormen Anstieg der Nachfrage und Einlagerung durch Kunden“.
Auch das Lager ist knapp
Neben der Mold-Discount-Tankstelle gibt es in Gföhl auch Tankstellen bei der OMV und im Raiffeisen-Lager. Für die OMV und Shell Tankstellen im Lager gibt es derzeit keine Einschränkungen.
Allerdings herrscht laut David Wondra, Leiter Energie- und Tankstellenbereich beim Raiffeisen Lagerhaus Zwettl, eine deutliche Kraftstoffknappheit: „Vertragliche Liefervereinbarungen werden regelmäßig innerhalb der Mengenbänder eingehalten, aber für Spotmärkte ist es eigentlich schwer richtig jetzt größere Mengen zu verkaufen, um mehr zu kaufen.“
Engpass durch Krieg und Raffinerieunfall
Das Lager stellte sich bereits im Frühjahr auf mögliche Marktschwankungen ein und stockte seine Bestände insbesondere an seinen drei Lagerstandorten im Waldviertel auf. Die Preispolitik wird sich weiterhin am Ölpreis und am Wettbewerb orientieren; Auch hier will niemand die Knappheit ausnutzen.
Als Gründe für den Lieferengpass sieht Wondra mehrere Faktoren an, die derzeit ins Spiel kommen: „Der Krieg und der Ausfall der Schwechater Raffinerie spielen sicherlich eine wichtige Rolle, manchmal aber auch aufgrund von Preisregulierungen in Ungarn.“ MOL-Lieferungen nach Österreich stehen an erster Stelle länger Erhältlich “.
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