Heute und morgen findet in Lugano, Schweiz, eine Wiederaufbaukonferenz der Ukraine statt. Die Regierung des kriegsgebeutelten Landes will erstmals ihre Prioritäten für den Wiederaufbauprozess vorstellen. An dem Treffen nehmen etwa 40 potenzielle Geberländer sowie internationale Organisationen und Finanzinstitute teil. Der Staatssekretär für Digitalisierung, Florian Tursky (ÖVP), traf sich im Vorfeld mit dem ukrainischen Vizepremierminister Mychajlo Fedorov.
Im Mittelpunkt der Diskussion standen die Unterstützung der Ukraine bei der digitalen Infrastruktur und das ukrainische Hauptprojekt „Diia“, das darauf abzielt, der Bevölkerung eine vollständig digitale Nutzung von Regierungsdokumenten zu ermöglichen und die Verwaltung auch während des Krieges aufrechtzuerhalten.
„Die digitale Infrastruktur in der Ukraine ist beeindruckend geblieben, aber es gibt viele Bereiche, in denen die Ukraine Unterstützung braucht, wie zum Beispiel externe Rechenzentren oder der Wiederaufbau und die Stärkung der festen Breitbandstruktur. Österreich wird hier die bestmögliche Unterstützung bieten“, erklärte Turksky im Anschluss Treffen mit Fedorov. Morgen wird Europaministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) an der Konferenz teilnehmen.