Bis zum 24. August müssen sich Autofahrer hier besonders gedulden. Die Elbbrücke in Geesthacht (Herzogtum Lauenburg/Kreis Schleswig-Holstein) ist seit Montag komplett gesperrt. Durch die Brücke führt die Bundesautobahn 404, die wichtigste Direktverbindung zwischen Schleswig-Holstein und Niedersachsen.
Grund für die Schließung ist die Sanierung der sogenannten Geesthachter Talsperre. Die Sanierung habe bereits Ende vergangenen Jahres begonnen, nun erfordere aber erst der aktuelle Bauabschnitt eine Vollsperrung, teilte das Schleswig-Holsteinische Landesamt für Straßenbau und Verkehr mit. Als Umleitung für den Fernverkehr empfiehlt sich die Route über Hamburg Elbbrücken (A39, A1, A25). Fahrzeuge, die die Autobahn nicht benutzen können, müssen auf der B209-Brücke in Lauenburg fahren.
Abstecher nach Hamburg: Elbe-Geesthacht-Brücke gesperrt
Am ersten Tag der Vollsperrung kam es auf dieser Umleitungsstrecke durch Hamburg zunächst zu keinen größeren Staus. Die Lage auf der A1 und den Brücken an der Elbe sei am Morgen nicht anders als sonst, sagte ein Sprecher der Autobahn GmbH Nord. Auch auf der Fährverbindung zwischen Hoopte (Kreis Harburg) und Zollenspieker in Hamburg-Kirchwerder gab es keine langen Wartezeiten. Die Reederei setzte zwei Boote ein, eines würde aber ausreichen, sagte eine Sprecherin. Die Situation war relativ entspannt.
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Auch die Verkehrsgesellschaft Hamburg-Holstein (VHH) hatte angekündigt, die Buslinie 4400 aufzuteilen. Busse würden Passagiere zur Brücke bringen, dann müssten die Passagiere sie zu Fuß überqueren und könnten auf der anderen Seite wieder in einen Bus steigen. Die zu gehende Strecke ist jedoch etwa 1300 Meter lang, von denen 500 über eine schmale provisorische Brücke führen. Dieser kann auch von Radfahrern genutzt werden. (mp/dpa)