Das Brucknerhaus in Linz spielt in der neuen Saison Zukunftsmusik

24. Mai 2022

© APA / FOTOKERSCHI.AT / WERNER KERSCHBAUMMAYR

Die Saison 2022/23 im Brucknerhaus in Linz steht unter dem Jahresmotto „Future(s)music – Ausblick, Aufbruch, Avantgarde“. Das seien Werke vom Mittelalter bis zur Neuzeit, sagte Intendant Dietmar Kerschbaum bei der Präsentation am Dienstag, aber „Musik, die sich verändert, wenn man sie hört“. Auf über 200 Seiten werden 231 Veranstaltungen in der Saisonübersicht präsentiert.

In der nächsten Saison werden wegweisende Meisterwerke und wenig bekannte Klangvisionen zu hören sein. Zahlreiche Konzerte beinhalten Werke, die im Brucknerhaus uraufgeführt werden.

Neben den beiden „Flaggschiffen“ des großen Abonnements und dem Sonntagvormittag gliedert sich das saisonale Programm in zahlreiche Serien. Dazu gehören Filmmusik mit neuer Musik zu alten Filmen und Show Time mit Musik aus den unterschiedlichsten Genres.

Im Bereich der klassischen Musik – mit starker Präsenz des Bruckner Orchesters Linz – Vasily Petrenko mit dem London Royal Philharmonic Orchestra, Jukka-Pekka Saraste mit dem Deutschen Symphonieorchester Berlin, dem französischen Insula Orchestra unter seinem Gründer Laurence Equilbey und dem Original . Klangorchester Die Jahrhunderte kommen. Auch die Regisseure Riccardo Chailly und Leif Segerstam genießen Starruhm.

Einen Wochenendschwerpunkt gibt es in Zusammenarbeit mit der Anton Bruckner Privatuniversität, ebenfalls mit einer „Langen Nacht der Uraufführungen“ und einer Live-Komposition des oberösterreichischen Komponisten Gerald Resch. Nachwuchstalenten und großen Überfliegern wird ebenso ein Podium geboten wie dem Musikgymnasium Linz.

Das breite Programmspektrum des Brucknerhauses zeigt sich auch in den Bereichen Literatur, Dorfmusik sowie Kinder- und Jugendkonzerte. Beim traditionellen Silvesterkonzert ist Gastgeber Dietmar Kerschbaum in Kalmans „Csárdásfürstin“ wieder im Einsatz.

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