Natürlich könne es personelle Überschneidungen zwischen Vereinen und Unterverbänden geben, sagt ÖVP-Generalsekretärin Laura Sachslehner mit Blick auf die Sache des Seniorenbundes.
Am Montag verteidigte ÖVP-Generalsekretärin Laura Sachslehner erneut Kronenhilfen aus dem „Gemeinnützigen Unterstützungsfonds“ an Vereine des Seniorenbundes aus fünf Bundesländern. Sachslehner räumte zwar ein, dass sich die Journalisten personell überschnitten, beharrte aber darauf, dass es sich um zwei getrennte Einheiten handele.
Auf die Frage, ob die Mitglieder der Vereine auch Mitglieder der politischen Organisation des Seniorenbundes und damit Mitglieder der Partei ÖVP seien, sagte Sachslehner, es könne personelle Überschneidungen geben. Allerdings sind nicht alle Mitglieder des Vereins in der Regel auch Mitglieder der Unterorganisation. Auch dies wird in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich gehandhabt.
Allerdings hätten die gemeinnützigen Vereine nichts mit der Arbeit der Partei zu tun, bekräftigte der ÖVP-Generalsekretär. Der Unterverband leistet die politische Arbeit, die Vereine die soziale, gemeinnützige. Sachslehner bestätigte jedoch, dass andere ÖVP-Teilorganisationen diese Verbandsstruktur nicht hätten.
(APA)