IN ASA-Aktie, Plug Power-Aktie & Co.: Warum die Wasserstofftechnologie bald große Fortschritte machen könnte

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• BlackRock zieht Wasserstoffbilanz • Wasserstoff könnte wegen des Ukrainekriegs von der globalen Energiekrise profitieren • Penalty-Wasserstoffpapiere versuchen, den Tiefpunkt zu erreichen

Bereits in den 1970er Jahren läutete die Wasserstoffindustrie revolutionäre Veränderungen in der Energieerzeugung ein. Seitdem ist wenig passiert, die Rolle von Wasserstoff als Energieträger ist noch marginal, immer wieder platzen temporäre Spekulationsblasen an den Aktienmärkten. Einige Investoren sind aber nach wie vor von den guten Zukunftsaussichten des H-Elements überzeugt, darunter auch BlackRock.

BlackRock investiert in Wasserstoff

BlackRock hat nach eigenen Angaben im Januar 2022 ein Vermögen von 10 Milliarden US-Dollar verwaltet. Aufgrund seiner enormen Größe verfügen die Entscheidungen des US-Vermögensverwalters, der neben Banken, Staatsfonds und Pensionsfonds auch Privatpersonen zu seinen Kunden zählt, über Marktmacht. Das jüngste Engagement von BlackRock im Wasserstoffbereich hat einige Aufmerksamkeit erregt. BlackRock kaufte Aktien von vielversprechenden Wasserstoffunternehmen im Wert von Hunderten von Millionen Dollar, wie 13G-Einreichungen bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) zeigten. Unter anderem erhöhte BlackRock seinen Anteil an Plug Power um weitere 10,1 Millionen Aktien. BlackRock hat mit dem iShares Global Clean Energy ETF auch Pionierarbeit bei ESG-ETFs geleistet. Einige Experten interpretieren das Engagement von BlackRock als Beleg dafür, dass der weltgrößte Vermögensverwalter weit davon entfernt ist, die Wasserstoffindustrie abzufedern.

Wasserstoffanwendungen

Seit mehr als 50 Jahren werden die vermeintlichen Vorteile des Elements von Wasserstoff-Enthusiasten gepriesen, doch in Wirklichkeit haben sich diese Hoffnungen bisher nicht bewahrheitet. Zumindest spricht einiges für Wasserstoff, das leichteste Element der Welt. Technologieexperte Luke Lango von „Investorplace“ hebt besonders die Multifunktionalität von H2 hervor. Wasserstoffbetriebene Fahrzeuge, wie insbesondere Lastwagen und Flugzeuge, könnten „weiter fahren, schneller laden und länger halten als Elektroautos“. Auch im stationären Energiebereich ist Wasserstoff ein beständiger und robuster Energieträger, der einfacher zu speichern ist als mit elektrischen Batterien. Auch Häuser könnten mithilfe der Wasserstofftechnologie besser beheizt werden. Deshalb, so Lungo, „hat Wasserstoff einen enormen Mehrwert im Bereich der sauberen Energie“.

Warum die Weiterentwicklung von Wasserstoff diesmal erfolgreich sein könnte

Angesichts der vielfältigen Anwendungsgebiete ist Lango auch zuversichtlich: Wasserstoff könnte nun, wie andere bisherige Technologien, “seiner Zeit voraus” sein. Aber ein solch optimistisches Zukunftsszenario wurde oft proklamiert. Wie begründet Lango seine Ansicht, dass die 2020er Jahre die Zeit für die Weiterentwicklung von Wasserstoff sein werden? Nennen Sie drei Gründe. Erstens ist die Technologie effizienter und damit billiger als je zuvor. Zweitens sind sich viele politische Entscheidungsträger inzwischen des Klimawandels bewusst und drängen auf erneuerbare Energien. Als dritte Begründung hebt Lungo die „globale Energiekrise“ hervor, die durch den Ukrainekrieg und die damit verbundenen westlichen Sanktionen gegen Russland, einen großen Rohstoffexporteur, entstanden sei.

Daher bietet Wasserstoff eine gute Alternative zu fossilen Brennstoffen. Dank schrittweiser Verbesserung der technologischen Effizienz könnten Unternehmen in Zukunft wirtschaftlich lebensfähig sein, was bedeutet, dass es enorme Investitionsmöglichkeiten gibt.

Wie sich die Wasserstoffaktien derzeit entwickeln

Wasserstoffunternehmen könnten diese Erhöhung nutzen. Zwischen Mitte 2020 und Anfang Februar kannten die bekanntesten Wasserstoffaktien nur eine Richtung: stark steigend. Die Aktien von Unternehmen wie Plug Power, Ballard Power und NEL ASA vervielfachten sich in wenigen Monaten. Doch seit Februar 2022 sind diese Titel massenhaft ausverkauft. Inflation und steigende Leitzinsen in mehreren Ländern machen unrentable Technologie-Flieger weniger attraktiv, und eine schrumpfende Geldmenge dämpft die Spekulationslust der Börsenmakler. Andere Anlagevehikel wie Anleihen oder hochwertige Dividendenaktien werden geschätzt. Zudem haben sich kühne Zukunftsvisionen der Wasserstoffnutzung einmal mehr nicht bewahrheitet.

Immerhin scheinen die meisten Wasserstoffaktien inzwischen die Talsohle durchschritten zu haben, einige Aktien befinden sich seit einigen Tagen wieder in einem leichten Aufwärtstrend. Zudem ist denkbar, dass Wasserstoff einen größeren Anteil am globalen Energiemix hat. Das Investment von BlackRock zeigt, dass die nun günstigere Bewertung einiger Wasserstoffunternehmen wieder mehr chancenbewusste Investoren anziehen könnte.

Redaktion finanzen.net

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Bilder: Petrmalinak / Shutterstock.com, Anusorn Nakdee / Shutterstock.com

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