“Jurassic World: Ein neues Zeitalter” – Banalosaurus Totalis

Erstmals seit dem Original „Jurassic Park“ von 1993 kann das damalige Heldentrio wieder mit entflohenen Riesenechsen kämpfen. Diesmal mit noch größeren und noch größeren Dinosauriern, aber einer vorhersehbaren und veralteten Geschichte.

Geschichte: Dinosaurier sind los und die Menschheit muss sich mit ihnen auseinandersetzen. Owen (Chris Pratt, 42) und Claire (Bryce Dallas Howard, 41) haben sich in eine abgelegene Hütte zurückgezogen. Sie können die Entführung ihrer Adoptivtochter Maisie (Isabella Sermon, 15) nicht verhindern. Währenddessen versuchen Alan Grant (Sam Neill, 74), Ellie Sattler (Laura Dern, 55) und Ian Malcolm (Jeff Goldblum, 69), einen Geschäftsmann aufzuhalten. Und dazwischen brüllen die Dinos …

Für langjährige Dinosaurier-Fans ist es ein Fest, die Helden der originalen Jurassic-Park-Filme wiederzusehen. Sam Neill, Laura Dern und Jeff Goldblum sind 30 Jahre älter, aber nicht langweiliger.

Auf einen spektakulären ersten Jurassic World folgte 2018 eine enttäuschende Fortsetzung. Mit diesem dritten Teil bekommt Drehbuchautor und Co-Autor Colin Trevorrow (45) fast die Kurve. Obwohl dem heroischen Quintett kaum eine Schweigeminute zugestanden wird, wirkt die bis zu zweieinhalb Stunden aufgeblasene Aktion der Dinosaurier wie ein Karussell, das man sich drehen sieht. Selten hat man das Gefühl mitten drin zu sein statt dabei zu sein.

Fazit: Kurz nachdem Tom Cruise mit „Top Gun: Maverick“ die Messlatte der Blockbuster-Filme höher gelegt hat, werden diese Computer-Dinosaurier in ihrer überladenen Historie auf das Mittelmaß der Unterhaltung reduziert.

(145 Min / FSK: ab 12 J.)

Foto: BILD

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