Kauf eines neuen Kampfjets: Das US-Kampfflugzeugbündnis F-35 sammelt 100.000 Unterschriften

  • Das Bündnis gegen den Kampfjet F-35 hat nach eigenen Angaben 100.000 Unterschriften gesammelt.
  • Mit der Initiative will er den Erwerb des amerikanischen Kampfjets verhindern. Sie hofft, den Vorschlag im Sommer vorlegen zu können.
  • Initiatoren beklagen die steigenden Kosten und zahlreiche Mängel des Stealth-Bombers.

„Mehr als 100.000 Menschen haben sich in weniger als neun Monaten der Initiative angeschlossen“, sagte die Allianz. Derzeit werden Reservierungsunterschriften gesammelt, die notwendig sind, um sicherzustellen, dass ausreichend gültige Unterschriften eingereicht werden können.

Daher sei eine Abstimmung vor Ablauf der Kaufverträge im März 2023 noch möglich, solange der politische Wille von Parlament und Bundesrat vorhanden sei, so die Allianz weiter. Einsendeschluss für die Initiative ist der 1. März 2023.

Ausschuss: „Dringende Debatte erforderlich“

«Aufgrund der Kostenexplosion der F-35 und der vielen Mängel dieses Stealth-Bombers wäre diese Diskussion dringend nötig», sagte Nationalrätin Marionna Schlatter (Grüne/ZH) laut der im Ausschuss zitierten Initiative Botschaft.

Überrascht habe die Allianz erfahren, dass der Bundesrat die Unterzeichnung der Kaufverträge im März 2023 ohne Berücksichtigung der Initiative beschlossen habe, schreibt der Konzern. Damit berücksichtigt der Bundesrat sein eigenes Versprechen, die Initiative abzuwarten, nicht.

Gleichzeitig ignoriert sie zwei der wichtigsten Aufsichtsbehörden des Schweizer Staates: Sowohl die Revisionskommission (GPK) als auch die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) haben ihre Untersuchungen zum Kauf von Kampfflugzeugen noch nicht abgeschlossen.

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