Krieg in der Ukraine: Russland tötet Zivilisten mit Streumunition

Berlin – Seit dem 24. Februar tobt der blutige Angriffskrieg gegen die Ukraine. Kreml-Despot Wladimir Putin (69) bombardierte Wohnhäuser, vergewaltigte, folterte und tötete Zivilisten. Gräueltaten und Kriegsverbrechen hören nicht auf.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International prangert nun den Einsatz verbotener Munition an: Russische Truppen haben nach Angaben von Amnesty International Wohngebiete der ukrainischen Stadt Charkiw mit international verbotener Streumunition beschossen und Hunderte Zivilisten getötet.

„In Charkiw starben Menschen zu Hause und auf der Straße, während sie für Hilfe anstanden oder einkaufen“, heißt es in einer am Montag in Berlin veröffentlichten Untersuchung der Menschenrechtsorganisation. „Die Verantwortlichen dieser Angriffe müssen vor Gericht gestellt und die Verletzten und Familien der Opfer wiederhergestellt werden“, sagte Janine Uhlmannsiek, Rechercheurin von Amnesty International in Europa und Zentralasien in Deutschland.

Laut Amnesty International hat Russland Anfang März Streumunition (von 110 Staaten verboten) in Charkiw eingesetzt, laut Zeugen, die dem zustimmen. Auch die USA werfen dem Kreml vor, sie zu nutzen.

Am 8. April bombardierte das Regime einen Flüchtlingsbahnhof in Kramatorsk (Gebiet Donezk) mit Streumunition, wobei 60 Zivilisten getötet wurden.

Überreste einer Rakete, die am 8. April in Kramatorsk gelandet ist. Foto: ANATOLII STEPANOV / AFP

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