Kroatien: ein Sommer ohne Kellner?

Der Tourismus in Kroatien wächst wieder, aber es fehlen Saisonkräfte wie Köche, Kellner und Kellnerinnen. Immer mehr Arbeiter in Nepal füllen Personallücken. Denn auch die Nachbarländer Kroatiens sind unterbesetzt.

Selbst der Krieg in der Ukraine kann die Erwartungen der kroatischen Tourismusstrategen für diesen Sommer kaum überschatten. „Uns steht eine sehr erfolgreiche Hauptsaison bevor“, sagte Kristjan Staničić, Chef des Tourismusverbandes HTZ, angesichts der „hervorragenden Vorsaison“.

Tatsächlich klingen die Boxen der Adriagastronomen von Rovinj bis Dubrovnik fast wie vor Corona. Auch ohne ukrainische und russische Besucher, die rund zwei Prozent der Gäste ausmachten, dürfte Kroatien dies dank der gestiegenen Reiselust an die nahe Adria vor allem auf dem deutschen Markt nach zwei Corona-Sommern problemlos verkraften können . Setzt sich der Trend fort, könnten Gäste- und Umsatzzahlen 2019 den bisherigen Rekord Kroatiens übertreffen.

Freude getrübt durch den Besucheransturm

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