Mega-Anti-Inflation-Paket auf der Heimatlinie

Die türkisgrüne Bundesregierung hat die Verhandlungen über ein Anti-Inflationspaket fast abgeschlossen. Eine Präsentation wird laut Regierungskreisen am Dienstagmorgen erwartet. Laut APA dürfte die Regierung genug Geld ausgeben, um in vielen Bereichen zu entlasten. Bereits im Sommer sollen die ersten Gelder fließen. Einerseits werden zeitnahe Zahlungen und andererseits langfristige Anpassungen an die Inflation der Sozialleistungen erwartet.

„Die Verhandlungen gehen in die Endspurt, damit wir die Hilfsmaßnahmen zügig auf den Weg bringen können“, sagte Sozialminister Johannes Rauch (Grüne) am Montag gegenüber dem KURIER. Besonders deutlich wurde sie in den Gesprächen von Menschen mit niedrigem Einkommen wie Mindestrentner, Alleinerziehende, Studenten und andere von der Inflation besonders betroffene Gruppen. Geplant sind schnelle Soforthilfe und langfristige Strukturmaßnahmen. Besonders wichtig ist ihm laut Rauch die regelmäßige Erhöhung der Sozialleistungen entsprechend den jeweiligen Preissteigerungen. Konkret handelt es sich nach Aussagen mehrerer Politiker in den vergangenen Tagen um Familienleistungen, Pflegegeld, Arbeitslosengeld und Sozialhilfe.

Neben der Erhöhung der Sozialleistungen wird eine Verschiebung des CO2-Preises von Juli auf Oktober erwartet. Gleichzeitig steigt der Klimabonus auf 250 Euro für alle, unabhängig vom Wohnort. Allein diese beiden Maßnahmen kosten eine Milliarde Euro. Auch die restlichen Punkte dürften in die Milliarden gehen, wie der APA mehrere Parteien bestätigten. Von einem „sauberen Stück“ und „großen Summen“ war die Rede.

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