Montagny-les-Monts FR: Die Polizei muss Gewalt anwenden, um eine illegale Party zu unterbrechen

In der Nacht zum Donnerstag, gegen 1.20 Uhr, wurde die Kantonspolizei Freiburg über ein illegal organisiertes Fest in Montagny-les-Monts, im Waldgebiet «Chanéa», informiert. Das schreibt die Freiburger Polizei in einer Mitteilung. Sie erhielten etwa 100 Anrufe wegen Lärmbelästigung. Auch Anwohner und Anwohner der umliegenden Gemeinden sowie Wildtiere und Natur waren betroffen.

Gemäss Aussage gingen sofort mehrere Polizeistreifen zum Tatort und stellten fest, dass Hunderte Partygänger aus verschiedenen Kantonen, aber auch aus anderen europäischen Ländern anwesend waren. Die Musik wurde mit hoher Lautstärke gespielt. Mehrere Patrouillen gingen sofort zum Tatort.

Teilnehmer warfen Flaschen auf Polizisten – der Einsatz dauert noch an

Zunächst wurde laut Polizei mehrfach versucht, mit den Anwesenden zu verhandeln. Die Teilnehmer standen dem Eingreifen der Polizei besonders ablehnend gegenüber, einschließlich des Werfens von Steinen und Flaschen auf Polizisten. Ein Polizeifahrzeug wurde beschädigt.

Nach Angaben der Kantonspolizei Freiburg rechneten die Organisatoren für das Wochenende mit mehr als 3000 Menschen. Ein großes Polizeiaufgebot wurde mobilisiert, und auch von anderen Polizeikräften wurde Verstärkung angefordert, damit ein „entschlossenes und professionelles Eingreifen“ erfolgen könne.

Alle Versuche, die Musik zu unterbrechen und die Feierlichkeiten zu beenden, schlugen fehl. „Die Anwesenden hatten jederzeit die Möglichkeit, selbstständig zu gehen“, schrieb die Polizei am Donnerstagabend. Am Donnerstagnachmittag wurde die Musikanlage von der Polizei abgeschaltet.

Mehr als 150 Personen sind noch anwesend. Bisher wurde niemand verletzt. Für die Ermittlungen relevantes Material wurde auf Anordnung der zuständigen Behörde beschlagnahmt. Veranstalter werden von der Polizei an die Strafverfolgungsbehörden gemeldet. Und die Mission geht weiter. (chs)

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