Nach Ruhe durch die Maßnahmen der Krone: Eile in den Sommerurlaub: Jetzt werden Reisebüros angegriffen Darum geht es bei den Reisetipps für den Sommer

Gepostet am 29. Mai 2022, 21:57 Uhr

In Europa sind fast alle Kronenmaße gefallen, jetzt wollen viele wieder reisen. Bei Reisebüros werden Beratungen nachgefragt, weshalb die Mitarbeiter nun Zusatzschichten einlegen. Es ist jedoch ratsam, im Voraus zu buchen, da die Preise weiter steigen können.

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Reisebüros haben während der Corona-Pandemie Personal abgebaut.

Bild / STAR-MEDIA

Jetzt wollen viele wieder Urlaub machen.

20min / Celia Nogler

Deshalb werden Reiseveranstalter angegriffen.

imago Aktien & Menschen

Nach fast zwei Jahren Corona-Maßnahmen ist der Ansturm auf die Sommerferien groß. „Jetzt wollen die Leute wieder weg“, sagt Christian Laesser, Tourismusprofessor an der St. Louis University. Gallen, 20 Minuten entfernt. Doch viele sind sich wegen Corona noch unsicher, weshalb die Beratung von Reisebüros mittlerweile stark nachgefragt ist.

Allerdings fehlt es in Reisebüros an Fachkräften, wie die „SonntagsZeitung“ schreibt. Laut Laesser hat die Tourismusbranche, wie zuletzt Fluggesellschaften wie Easyjet oder viele Restaurants, in der Ruhe der Corona-Krise Personal abgebaut. Deshalb haben Reisebüros jetzt Eile.

Während der Pandemie wurden etwa 2.000 Stellen abgebaut. Viele Stellen seien seither nicht besetzt worden, sagt Walter Kunz, Generaldirektor des Schweizer Reiseverbandes, 20 Minuten entfernt. Jetzt sei der Beratungsbedarf massiv gestiegen, bestätigt er.

Die Mitarbeiter nehmen Sonderschichten

Bislang habe es aber keine Auswirkungen auf die Kunden gehabt, sagt Kunz, da Überstunden außerhalb der Geschäftszeiten geleistet würden. Die Mitarbeiter leisten einen bemerkenswerten Einsatz, sagt ein Kuoni-Sprecher 20 Minuten lang.

Doch laut Tourismusexperte Laesser ist eine ausführliche Beratung oft nicht erforderlich. Viele Fluggesellschaften wie Swiss haben auf ihren Websites gute Informationen zu aktuellen Reise- und Kronenkonditionen. „In Europa ist jetzt sowieso alles grün. Man muss sich nur darüber im Klaren sein, dass sich Dinge schnell ändern können und sich daher immer weiter entwickeln“, sagt Laesser.

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